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11.03.1988 - 

Stolpersteine auf dem Weg zum Informationsparadies:

Anforderungen an den PC der Zukunft

11.03.1988

Der heute in der Schule angebotene Zugang zum Computer ist meist falsch. Oft wird Im Endelfekt gewissermaßen eine Sauce Béarnaise für einen Hot dog verschwendet. Ansätze, wie sich ein solches Sakrileg unterbinden läßt und Vorstellungen vom PC der Zukunft, enthielt der Vortrag von Jean-Louis Gassde*, gehalten an der Universität Cambridge.

Der Begriff Personal Computer" geistert jetzt schon eine ganze Weile in den Köpfen der Leute herum. Doch eigentlich gibt es diese Dinger ja gar nicht: Ein Computer ist nämlich meiner Meinung nach erst dann persönlich, wenn man ihn jederzeit mit sich herumfragen und ganz alltägliche Dinge mit ihm machen kann. Ich meine damit nicht Basic-Programme schreiben, sondern Adressen nachschlagen, Einkaufslisten abchecken und so weiter.

Die Zukunft des echten Personalcomputers wird darin bestehen, daß er verschwindet. Denn, wenn man heute in ein Büro tritt und einen PC auf dem Tisch sieht, so nimmt man das Gerät einfach zur Kenntnis. Wenn aber kein Telefon da ist, so ist das wirklich bemerkenswert. Da fragt man sich doch unwillkürlich, ob denn der Betrieb hoffnungslos veraltet oder bereits mit ultramodernen, winzigen Taschentelefonen ausgerüstet sei! Das Telefon ist eben schon längst eine Selbstverständlichkeit, sozusagen ein "way of lifeu". Es fällt erst auf, wenn es fehlt. Genauso ist es mit dem Personal Computer: Wenn er wirklich mal Einzug hält, wird er gleich wieder verschwinden - in unser Leben hinein.

Es gibt allerdings noch zwei andere Methoden, um den PC verschwinden zu lassen. Eine davon ist bestens bekannt: Man könnte den Computer in die Wand einmauern wie elektrische Leitungen.

Computer ist mehr als nur ein Werkzeug

Man stelle sich das mal vor: Keine mit Software gefällten Blech- oder Plastikkisten mehr auf dem Pult- nur noch so etwas wie eine Steckdose, die man braucht, ohne viel darüber nachzudenken. Dann wäre der Computer wie die Elektrizität ein Service-Konzept, das erst auffällt, wenn es fehlt. Gordon Bell, ein sehr erfolgreicher Computerarchitekt, hat kürzlich einmal gesagt, daß in zehn Jahren Computer bloß noch aus elektronischem Kleinkram plus Kabel bestehen werden.

Die dritte Methode, um den Personal Computer zum Verschwinden zu bringen, ist weit weniger gut als die bisher erwähnten. Sie besteht darin, daß die Schulen das Interesse an den Maschinen zum Erlahmen zu bringen, indem sie die Dinger Hals über Kopf einfuhren, ohne etwas davon zu verstehen. Der Effekt wäre ähnlich wie bei den Büchern, die ja bereits bei sehr vielen Leuten stark an Bedeutung verloren haben.

Warum und wozu braucht es eigentlich Oberhaupt Computer? Nun, die Menschen sind eben seit Jahrtausenden verliebt in Instrumente, die, "rechnen" können. Bis vor wenigen Jahren stellten die Kaufleute Bedienstete an, die ihnen das Zählen abnahmen. Heute haben wir dafür den Computer.

Das ist natürlich eine sehr beschränkte Charakterisierung des Computers. Das Ding ist mehr als nur ein Werkzeug: es ist ein Medium- sogar ein Metamedium, das andere Medien umfaßt.

Sprache ist ein Medium: ein Weg, um die Realität zu erfassen. Unsere Kleider und Häuser sind Medien. Alle Medien, die der Mensch erfunden hat, sind dazu da, ihm Möglichkeiten zu bieten, die in der natürlichen Umwelt fehlen. Oder sie helfen mit, daß er sich besser an die Umwelt anpassen kann - allerdings oft auf Kosten ebendieser Umwelt.

1945 hatte Vanevar Bush die Vision von "Memex", einem pultgroßen Personal Computer mit mehreren Bildschirmen. Dieses Ding sollte zu Hause installiert sein und eine ähnliche Speicherkapazität wie eine kleine Bibliothek haben. 15 Jahre später entwickelte ein Mann namens Licklider daraus das Konzept einer Symbiose von Mensch und Computer. Der Computer wäre dabei nicht mehr eine einfache Denkprothese, sondern ein echter Partner des Menschen, dessen geistige Fähigkeiten er verstärkt.

Wir Menschen können von den großartigsten und verrücktesten Sachen träumen - zum Beispiel von Raketen, mit denen eine Reise zu fernen Sternen möglich wäre. Doch dann verhaspeln wir uns beim Umrechnen von Fahrenheit in Celsius. Wir können eine Pianosonate von Beethoven hören - aber um sie selber zu spielen, brauchen wir außerordentlich viel Training im Gebrauch einer Maschine: dem Klavier.

In den siebziger Jahren hörte man in den Forschungsstätten der amerikanischen Westküste den sinnigen Spruch: "Die beste Art, die Zukunft vorherzusagen, ist sie selber zu erfinden." Die Entwickler und Ingenieure brachten ihre Ideen alsbald zu Papier und bauten Kleincomputer wie den Macintosh - "Moderne Spielkästen", wie der Computerspezialist Alan Kay sie gerne bezeichnet.

Das Spielerische ist ein ganz wichtiger Faktor beim Kennenlernen und beim Umgang mit Geräten. Hersteller, die sich das hinter die Ohren geschrieben haben, werden auch in Zukunft im Wettbewerb noch mit dabei sein.

Nobelpreisträger Murray Gell-Mann, der Erfinder der Quarks, hat sich zum Thema Lernen und Schule einmal so geäußert: "Unsere Ausbildung kommt mir vor wie ein Besuch im weltbesten Restaurant, bei dem man bloß das Tagesmenü ißt."

So ist es tatsächlich: Man sieht zwar, wie all die berühmten Leckerbissen vorbeigetragen werden, gibt sich selber aber mit Mac... Donald's zufrieden.

Die "fast food" auf den Sektoren Information und Wissen heißt bekanntlich Fernsehen. Das Medium Fernsehen, heißt es, raube uns die Fähigkeit zu lesen und gedanklich flexibel zu sein. Diese Art von Kritik ist nicht neu: Als im Altertum ein anderes Medium, das Schreiben, die mündliche Überlieferung zu verdrängen begann, beklagte sich Sokrates bitter über den Verlust. "Schreiben", sagte der griechische Philosoph, "zwingt die Leute, einem Gedankengang oder einer Debatte zu folgen, statt daran teilzunehmen." In der Zwischenzeit hat das Schreiben diesen negativen Beigeschmack längst wieder verloren.

Es liegt in der Natur der Medien, daß sie den Zugang zur Welt verändern. Und damit wären wir wieder beim Personal Computer. Das verflixte Ding kann nun tatsächlich seinem Benutzer die aktive Teilnahme zurückbringen, die ihm von anderen Medien geraubt wurde - und zwar ohne deren guten Eigenschaften zu tangieren.

Als Medium für das Lernen einsetzen

Möglichkeiten dazu gibt es unzählige. Hier ein paar Beispiele: Der Personal Computer hilft seinem Benützer, neue Ideen auszuprobieren, sich weiterzubilden, Gedankenexperimente auszufahren, bestimmte Situationen sichtbar zu machen, komplexe Vorgänge zu simulieren. Und - last, but not least - der PC ist ein ausgezeichneter Unterhalter.

Zugegeben, ich bin ein Optimist das Konzept "Personal Computer" fasziniert mich einfach. Ich gebe sogar zu, daß ich in dieser Beziehung ein Romantiker bin.

Wir haben bisher nicht einmal einen Bruchteil des Potentials ausgenützt, das uns der Personal Computer bietet. Das sollte eigentlich eine gute Nachricht sein für Lehrer und Pädagogen. In Wirklichkeit war sie es aber kaum. Der Grund dafür ist, daß die Lehrer meist den falschen Zugang zum PC wählen: einen Zugang, der sich hauptsächlich um die gespeicherte Information statt um den Lernenden zentriert.

Natürlich spielen Wissen und Information eine wichtige Rolle beim Lernvorgang. Sie spielen auch eine wichtige Rolle bei der Liebe zum Lernen. Da gehe ich mit Jorge Luis Borges einig, der sagte: "Ich habe mir immer vorgestellt, daß das Paradies eine Art Bibliothek sein müßte."

Der nächste wichtige Schritt in der Entwicklung von Kleincomputern werden Maschinen sein, die dem Benutzer erlauben, sich von den Datenfriedhöfen zu lösen und zu einem Verständnis der Zusammenhänge zu kommen. Auch das ist heute im traditionellen

Unterricht nur ausnahmsweise der Fall. Es sieht fast so aus, wie wenn die Schulen lieber Studenten hätten, die passiv und gefügig Wissen zusammenraffen: Tonnenweise fließt dann Information aus dem Gefäß "Lehrer" ins Gefäß "Schüler"; viel mehr findet nicht statt. Ausbildung heißt aber etwas ganz anderes: Der Lernende muß aktiv werden, denn richtiges Lernen ist ein Prozeß, der im Schüler selber stattfinden muß.

Man kann Personal Computer für beide Arten von Lernen bauen. Im ersten Fall wären dies dann eigentliche Verkaufsmaschinen, die duldsame Schüler mit Daten und Informationen überschütten, die sie gar nicht verstehen. Das ist etwa so, wie wenn man einen Hot dog mit Sauce Béarnaise übergießen würde.

Im zweiten Fall wird der Personal Computer zum Vehikel, Radar und Bleistift für neue Entdeckungen. Cesare Pavese sagte einmal: "Um die Welt zu erforschen, muß man sie konstruieren." Bleiben wir doch einen Moment bei dieser zweiten, faszinierenden Möglichkeit, den Computer als Medium fürs Lernen einzusetzen.

PC mit der Kapazität eines Cray-Großcomputers

Gewiß braucht es dazu für den Benützer eine neue Art von Zugang zur Maschine. Damit kommen wir zum Gebiet der Computersimulationen. Solche Simulationen, bei denen man gefahrlos verschiedenste Situationen ausprobieren kann, sind ausgezeichnete Lernhilfen. Bis jetzt wurden sie aber noch kaum eingesetzt. Weshalb nicht? Weil Anfänger damit schnell überfordert sind, und weil gute Simulationsprogramme mehr Computerkapazität erfordern, als auf einem herkömmlichen PC zur Verfügung steht.

Aber die Hardware-Entwicklung ist unsere geringste Sorge. Wir werden hier bald mehr haben von allem, was es braucht: mehr Speicher, bessere Bildauflösung und schnellere Verarbeitung. Der Tag wird kommen, an dem man zu einem vernünftigen Preis einen PC mit der Kapazität eines Cray-Großcomputers kaufen kann. Die wirkliche Herausforderung besteht nun darin, diese rein quantitativen Verbesserungen in qualitative umzumünzen.

Was heißt das, wenn der Personal Computer zum Vehikel, Radar und Bleistift für neue Entdeckungen werden soll? Kinder - die besten Lerner - Künstler und Wissenschaftler verfolgen alle das gleiche Ziel: Sie wollen lernen, indem sie konstruieren. Ob die Konstruktion für die Menschheit als Ganzes brandneu ist oder nicht, spielt gar keine Rolle; Hauptsache ist, daß sie für den Lernenden neu ist - er vollzieht sie nicht nach, sondern legt sie in seinem eigenen Kopf zurecht.

Damit solches Lernen auch mit Computer möglich ist, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: die eine von der Maschine, die andere vom Benützer. Nehmen wir mal an, uns stehe ein PC zur Verfügung, der eine Million mal mehr kann als die heutigen Maschinen. Da läge uns doch eine ungeheure Fülle von Informationen zu Füßen! Wäre es nicht phantastisch, darin nach Belieben herumzuwühlen, Analogien zu finden und neue Verbindungen zu schaffen? Für mich wäre das das Paradies - allerdings nur dann, wenn ich mich dabei wirklich frei bewegen könnte. Das wäre die erste der beiden Bedingungen.

Davon sind wir aber bei den heutigen Maschinen noch meilenweit entfernt. Sie schränken uns ein, legen uns Ketten an: Das beginnt schon bei der Sprache, die uns der Computer aufzwingt. Um mit ihm zu kommunizieren, müssen wir symbolische Texte verstehen und uns die richtigen Befehle merken. Beides ist uns nicht angeboren; wir müssen es uns erst mühsam aneignen.

Wenn ein Computer hingegen mit Bildsymbolen arbeitet, die von Hand (mit einer sogenannten Maus) angewählt werden können, wird dieses unnatürliche und rigide System ein wenig angekratzt. Unsere Augen haben unter allen Organen die meisten Nervenverbindungen zum Gehirn. Die enge Zusammenarbeit von Auge und Hand, die so möglich ist, ist einfacher und effizienter als die Arbeit mit Tastatur und Befehlen. (Die Tastatur wird dadurch allerdings nicht überflüssig; für's Schreiben ist sie immer noch nötig.)

Gibt es noch fortgeschrittenere Eingabemethoden? Am schönsten - aber auch am heikelsten - wäre es, wenn der Computer unsere Körpersprache verstehen würde. Dann könnten wir nicht einmal mehr einen PC anlügen...

Und wie steht es mit "gewöhnlicher" Spracheingabe? Ich glaube nicht so recht daran - selbst wenn die Sache technisch einmal gelöst werden könnte. Die Erfahrung mit den Diktiermaschinen jedenfalls zeigt, daß nur wenige Leute über längere Zeit zu einer Maschine sprechen wollen.

So leistungsfähig Computer auch sein mögen - wir müssen uns vor der Tendenz hüten, damit andere Dinge oder gar Personen direkt zu ersetzen. Der Computer als Buch - wer hat da noch Lust, durch die Seiten zu blättern? Wenn so ähnliche Dinge wie Kino und Fernsehen dem Zuschauer schon so verschieden vorkommen, oder wenn Zeitungsartikel in einem Magazin völlig fehl am Platz scheinen, so heißt doch das nichts anderes, als daß die Medien nicht beliebig vertauschbar sind! Auf diesem Gebiet wurde und wird immer wieder grob gesündigt - bloß weil die technischen Möglichkeiten es zulassen.

Der Personal Computer der Zukunft wird sich von den bisherigen Medien stark unterscheiden. Er mag zwar andere Medien enthalten, aber niemals sie ersetzen. Eine Hauptaufgabe des Personal Computers ist, uns beim Überfliegen und Sichten von Daten zu helfen. Da wären bessere Navigations- und Suchhilfen, als wir sie heute haben, sicher wünschenswert: Die meisten Benützer möchten sich ja auf die Verwirklichung ihrer Ideen konzentrieren; komplizierte Technik belastet und lenkt sie nur ab. Wenn unser Bewußtsein auf angenehme und entspannende Art beschäftigt ist wie zum Beispiel unter der Dusche, hat das Unterbewußtsein, der eigentliche Sitz der Kreativität und des Lernens, freie Laufbahn. Das ist nun beileibe keine neue Erkenntnis - aber wer macht davon schon regelmäßig Gebrauch und nimmt die Idee vom "think tank" wirklich wörtlich ernst.

Probleme müssen erst mal gefunden werden

Die zweite Bedingung für kreatives Lernen ist der Mut, sich von der Vergangenheit zu lösen und in die Zukunft zu blicken. Offenbar ist man an den heutigen Schulen der Ansicht, das Lernen bestehe darin, daß der Student eine Vielzahl bekannter, aber fremder Lösungen nachvollziehen soll, um dann später fähig zu sein, bei ebenfalls fremden Problemen ähnliche Lösungen vorzuschlagen. Das mag auch ein vernüftiger Ansatz sein - für ein Leben in der Armee.

Das zivile Leben unserer modernen Zeit stellt ganz andere Ansprüche. Es verlangt die Fähigkeit, Probleme zu finden.

Ich kenne einen Schriftsteller, der in seinem Arbeitszimmer ein Poster mit einem riesigen Fragezeichen aufgehängt hat. Bevor er mit Schreiben beginnt, starrt er jedesmal das Fragezeichen an. "Wenn ich die richtige Frage finde", behauptet er, "kann ich auch meine schriftstellerischen Probleme lösen."

Der große Mathematiker Leonhard Euler sagte einmal: "Wissenschaft ist was man tut, nachdem man gut geschätzt hat." Wer gut schätzen kann, hat einen großen Vorrat an Assoziationen und intuitiven Analogien, die zu neuen Situationen passen. Schätzen ist die einfachste Art, eine Simulation durchzuführen. Und da sich Simulationen schon als nützliche Methode erwiesen haben, sollte man davon als Lernender auch ausgiebig Gebrauch machen - und zwar nicht, indem man Simulationen nachvollzieht, sondern indem man selber welche macht.

Medium für ästhetische Empfindungen

Warum gehen wir Oberhaupt zur Schule? Die Antwort ist uralt: Um zu lernen, wie man im Leben zurechtkommt. Marshall McLuhan sagt: "Wir reisen schneller und schneller in die Zukunft, versuchen aber noch immer, den Kurs zu finden, indem wir in den Rückspiegel schauen." Um nach vorn zu blicken und weiterhin zu überleben, müßten wir endlich die herkömmlichen Schulziele revidieren. Die Vergangenheit mag ja noch so spannend sein - ausrichten müssen wir uns aber auf die Zukunft. Die Schulen müssen also

nicht Vergangenheitsforscher hervorbringen sondern Entdecker und Pfadfinder, damit wir mit dem rasanten Entwicklungstempo überhaupt mithalten können.

Die Grenzen der Erde sind längst abgesteckt, jene des Weltraums einigermaßen abschätzbar. Die Reise an die Grenzen des menschlichen Geistes hingegen ist endlos - und sie wird mit jedem Schritt spannender. Ich behaupte nun nochmals, daß der künftige PC der Kompaß, das Allweg-Fahrzeug und die Karte für diese große Abenteuerreise sein wird. Er wird auch das Medium für die ästhetischen Empfindungen sein, die solche Reisen unweigerlich mit sich bringen.

Wir starteten vor 40 Jahren mit reiner Informationsverarbeitung, kommen nun langsam in ein Gebiet, wo wir Muster sehen, die sich zu Wissen verdichten lassen und hoffen, schließlich an einen Punkt zu gelangen, wo vielleicht Weisheit zu holen ist.

Angst brauchen wir dabei keine zu haben. Robert Pirsig (der Autor des Buches "Zen and the Art of Motor Cycle Maintenance") sagt: "Buddha, der Gott, wohnt genauso bequem in den Schaltkreisen eines Computers oder in der Getriebeschaltung eines Motorrades wie auf der Spitze des Mount Everest oder in einer Gartenblume."

AU: