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28.03.2006 - 

CW-WERT

Angie privat

Manchmal trägt die Rundumüberwachung deutscher Bürger ja nachgerade komische Züge.

Wie jetzt bekannt wurde, ist unser aller Angie - erste Kanzlerin der Bundesrepublik - Tag und Nacht observiert worden. Eine Kamera des Pergamon-Museums in Berlin, die 24 Stunden im Betrieb war, habe die Privatwohnung von ihr und Ehemann Joachim Sauer im Visier gehabt, berichtet die bei weitem auflagenstärkste deutsche Boulevard-Gazette. Dabei spechtete sie direkt in Angies Wohnzimmer.

Einerseits ist das natürlich ein Skandal. Nicht auszudenken, was das Kameraauge da am Sonntagabend alles erfasst hat, wenn Angie und Joachim Händchen haltend auf dem Sofa saßen und sich Sabine Christiansen anschauten und dabei möglicherweise ablachten über den Verbalvirtuosen Edmund Stoiber, das Talkmöbel Guido Westerwelle oder über Uta-ich-täusch-jedem-einen-Orgasmus-vor-Vogt. Angie wird ihrem Bärchen bei dieser Show deutscher Leitfiguren verliebt über den Scheitel gestreichelt und der ihr bestätigt haben, dass sie eben doch die beste und so weiter ...

Andererseits könnte die Top-Level-Observation aber auch ein wenig zur Entspannung des Themas beitragen. Wenn sogar Angie in ihren eigenen vier Wänden beobachtet wird, ohne dass das ihrer Beliebtheit Abbruch tut, dann müssen wir Sterblichen uns doch erst recht keine Gedanken machen.

Man müsste halt nur wirklich sicher sein, dass eine Überwachung grundsätzlich keine negativen Folgen für einen selbst hat.