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01.03.1991 - 

MIT-Studie deutet auf Stagnation hin

Angst vor Reorganisation zerstört viele IT-Träume

FRAMINGHAM (IDG) - Informationstechnologie (IT) wird von den meisten Unternehmen als besseres Hilfsmittel, nicht aber als ein strategisch einsetzbares Instrument zur Optimierung der Geschäfte genutzt. Ein Forschungsbericht des Massachusetts Institute of Technology (MIT) zeigt: Viele Unternehmen fürchten die Neuorganisation, die mit einer IT-orientierten Umstrukturierung einher gehen müßte.

Nach Einschätzung von Hochschulprofessor Michael S. Scott Morton, Herausgeber der Studie "The Corporation of the 1990s: Information Technology and Organizational Transformation", bleiben heute noch viele Möglichkeiten ungenutzt: "Beispiele für eine erfolgreiche Verwertung der Informationstechnologien existieren lediglich für vereinzelte Funktionen oder Geschäftseinheiten." Insgesamt würden die erwarteten Potentiale, die durch die DV entstehen sollten, kaum aktiviert.

Der Grund sei die Behäbigkeit der meisten Unternehmen, denen es schwerfalle, signifikante organisatorische Veränderungen durchzufahren. "Die traditionellen Wege, Geschäften nachzugehen, sind nur sehr schwer abzulösen." Der bequemere Weg liege darin, sich auf Altbewährtes zu stützen.

Erforderlich für eine erfolgversprechende Umgestaltung sei jedoch, eine unternehmensweite DV-Strategie zu entwickeln, eine klare Geschäftsvorstellung zu haben, über eine starke technische Infrastruktur zu verfügen und organisatorische Flexibilität mitzubringen. Als besonders kritische Komponente wird das Personalmanagement bezeichnet: Eine durch und durch informationstechnologisch orientierte Geschäftsabwicklung erscheint vielen Mitarbeitern als massive Bedrohung. "Die größten Probleme", so der Bericht, "liegen nicht in der Hardware oder der Software, sondern im Management."