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10.06.1977 - 

AMD in ADD umgetauft

Angst vor verordneten Netzstrukturen

FRANKFURT/SAARBRÜCKEN - "Zwangsläufig müsse der Arbeitskreis Dezentrale Datenverarbeitung/ADD politisch aktiver werden", formuliert ADD-Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Rotger H. Greve Ängste deutscher Kleincomputer-Hersteller. Der ADD, durch Umtaufen aus dem durch Mitgliederschwund 1976 arg gebeutelten Arbeitskreis Mittlere Datentechnik (AMD) hervorgegangen, sorgt sich, daß die staatlichen Postmonopole via von oben verordneter , Netzstrukturen dem einen oder anderen kleinen Produzenten den Garaus machen könnten.

In einem jetzt in Frankfurt geführten Gespräch mit dem Direktor der EG-Kommission, Christopher Layton, fanden die Arbeitskreis-Mitglieder Diehl/CTM, Kienzle, Nixdorf, Philips und Triumph/Adler "größtes Verständnis" für dieses Gedankengut. Das Vierjahresprogramm der EG segelt im Abschnitt Liberalisierung der Anwenderseite politisch auf dem gleichen Kurs. Mit Genugtuung haben die ADD-Mitglieder festgestellt, daß trotz der Kürze des Gesprächs, in dem "Themen nur angerissen werden konnten", volle Übereinstimmung auch in dem Punkt "Normen und Standards" herrschte, wonach es "nicht dem Markt überlassen werden sollte, was Norm wird, sondern daß man das von höchster Stelle aus in den Griff bekommen müsse".