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21.11.1986

Anschlag auf RZ wieder am Wochenende

HEIDELBERG (CW) - Der Bombenanschlag auf das IBM-Forschungszentrum in Heidelberg, der am Sonntag offenbar von Mitgliedern der Terrorgruppe "Rote Armee Fraktion" (RAF) verübt wurde, hat Agenturmeldungen zufolge neben Gebäudeschäden auch die Zerstörung eines Teils der Großrechner zur Folge gehabt. Der Schaden soll in die Millionen gehen.

Das Attentat steht in der Reihe diverser Versuche, allein in diesem Jahr Rechenzentren von forschungsintensiven Unternehmen und Einrichtungen lahmzulegen, so zum Beispiel bei SCS (Scientific Control Systems) in Hamburg, bei mbp (Software & Systeme) in Dortmund, bei Dornier in Immenstadt, bei der Fraunhofer Gesellschaft in Aachen und bei Agfa-Gevaert in Leverkusen.

Rechenzentrumsgebäude scheinen speziell an Wochenenden besonders gefährdet, weil unzureichend bewacht. Im Januar 1985 hatte es allein an einem Wochenende drei derartige Anschläge gegeben, und zwar auf die Sydat in Karlsruhe, auf das RZB (RIB) in Vaihingen und auf die R&V-Versicherung in Berlin, die in unmittelbarer Nachbarschaft der IBM-Niederlassung gelegen ist.