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03.05.2007

Anschlussverluste bei der Telekom setzen sich fort

Köln (Dow Jones)--Der Kundenschwund bei der Deutschen Telekom AG hält ungebrochen an. Das Unternehmen verliere im Inland weiter in erheblichem Umfang traditionelle Telefonanschlüsse, sagte der Vorstandsvorsitzende Rene Obermann am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Köln. Auch in Zukunft lasse sich trotz aller Anstrengungen nicht verhindern, dass weitere Kunden der Telekom den Rücken kehrten. Das führte Obermann unter anderem auf eine wettbewerbliche Schieflage zurück, für die er die Regulierung in Deutschland verantwortlich machte.

Köln (Dow Jones)--Der Kundenschwund bei der Deutschen Telekom AG hält ungebrochen an. Das Unternehmen verliere im Inland weiter in erheblichem Umfang traditionelle Telefonanschlüsse, sagte der Vorstandsvorsitzende Rene Obermann am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Köln. Auch in Zukunft lasse sich trotz aller Anstrengungen nicht verhindern, dass weitere Kunden der Telekom den Rücken kehrten. Das führte Obermann unter anderem auf eine wettbewerbliche Schieflage zurück, für die er die Regulierung in Deutschland verantwortlich machte.

Als positiv hob der Vorstandsvorsitzende hervor, die Telekom nehme bei den Breitbandanschlüssen "mittlerweile gut am Wachstum teil". Sie will in dem Bereich dieses Jahr bei den Neukunden auf einen Marktanteil von mindestens 40% kommen. Im Jahr 2006 betrug er weniger als die Hälfte. Das Ziel sei angesichts der Wettbewerbsentwicklung ambitioniert, aber machbar.

Als anspruchsvoll bezeichnete Obermann auch die wesentlichen Finanzziele der Telekom für dieses Jahr, die er indirekt bekräftigte. Das geplante bereinigte Betriebsergebnis von 19 Mrd EUR und der freie Cash-Flow von rund 5,7 Mrd EUR seien "keine Selbstläufer". "Wir werden für diese Ziele im laufenden Jahr hart arbeiten müssen", sagte Obermann.

Ein Grund für die Unzufriedenheit bei den Kunden liegt in der Unterschiedlichkeit der internen EDV-Strukturen bei der Telekom, was vor allem um die Jahreswende zu Verzögerungen bei der Auftragsbearbeitung geführt hat. Hier ist es inzwischen nach Obermanns Worten zu Verbesserungen gekommen. Es sei der neuen Führungsmannschaft gelungen, die Stabilität der IT-Systeme gegenüber dem Ende des vergangenen Jahres zu steigern, berichtete der Vorstandsvorsitzende.

Webseite: http://www.telekom.de

-Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213,

TMT.de@dowjones.com

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