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14.01.2009

Anspruchsvolle Anwender

Kunden von IT-Dienstleistern stellen immer höhere Anforderungen. Vorrangig erwarten sie Branchen-Know-how und Geschäftsprozesskompetenz.

Unternehmen setzen nicht nur IT-Freelancer in ihren Projekten ein, sie arbeiten verstärkt auch mit IT-Dienstleistern zusammen. Laut einer Lünendonk-Studie im Auftrag der GFT Technologies AG entfällt ein Drittel des IT-Budgets der befragten Unternehmen für den laufenden IT-Betrieb auf externe Dienstleister. Auf die Frage, welche Vorteile sie aus der Zusammenarbeit mit diesen Dienstleistern zögen, nennen die Firmen am häufigsten (26 Prozent) den Know-how-Transfer vom externen Dienstleister zum Unternehmen.

Mischung aus externen und internen Mitarbeitern

An zweiter Stelle (20 Prozent) liegen der Kapazitätsausgleich, die Abdeckung von Bedarfsspitzen sowie der Ausgleich von Ressourcen-Engpässen. Die befragten Unternehmen bevorzugen eindeutig eine Mischung aus internen und externen Mitarbeitern. Als wichtigste Kriterien für die Auswahl eines externen Dienstleisters nennt die Untersuchung Branchen- und Prozesskompetenz, Technologiekompetenz sowie die Fähigkeit, als Berater die Geschäftsprozesse des Kunden zu verstehen.

Für GFT Senior Consultant Miguel Reiser sind die Ergebnisse ein weiterer Beweis dafür, dass die Kunden noch mehr Flexibilität wünschen: "Zu einem erfolgreichen Projekt gehören der Kosten- und der Zeitfaktor sowie der Qualitätsaspekt. Während der eine Anwender Wert auf eine schnelle Leistungserbringung legt, ist für einen anderen Topqualität entscheidend." "Die Kunden stellen nicht nur höhere Anforderungen an die Dienstleister, sondern auch an die IT-Freelancer, die wir vermitteln", meint Andrea Scherf, die bei GFT die internationale SAP Practice leitet.

Suche nach Freiberuflern ist international geworden

Neben fundiertem IT-Wissen würden die Anwenderunternehmen ein tiefes Prozess-Know-how verlangen. Hinzu kommt Scherfs Erfahrung nach der Wunsch nach themenübergreifendem IT-Fachwissen.

Um jedem Kunden den richtigen Freiberufler bieten zu können, sucht das IT-Dienstleistungsunternehmen weltweit. Hierfür arbeitet GFT sowohl mit den Niederlassungen im Ausland als auch mit Netzwerkpartnern zusammen. So sind beispielsweise in Osteuropa die Partner direkt vor Ort, was laut GFT einen engen Kontakt mit den Freelancern im jeweiligen Land ermöglicht. Scherf räumt ein, dass kein IT-Dienstleister von gelegentlichen Misserfolgen verschont bleibe.

Viele bemängeln schlechteKommunikation im Projekt

Während die befragten Unternehmen als einen Hauptgrund "die schlechte Definition der Schnittstellen zwischen Dienstleister und Kunden" nannten, sieht die GFT-Managerin die mangelnde Kommunikation zwischen Kunden und Projektteam als entscheidende Ursache von Problemen.

Missverständnisse sind auch Klaus-Peter Bruns, IT-Chef bei der Fiducia IT AG in Karlsruhe, nicht fremd. So sei das Verständnis, was zu tun ist, zwar auf beiden Seiten vorhanden, die Vorstellungen im Detail aber völlig unterschiedlich. (hk)