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25.06.1993

Antaris zu 80 Prozent im Besitz des PCM-Anbieters Amdahl und EDS wollen bei Software koalieren

LONDON (ciw) - Die Amdahl Corp. hat zusammen mit der Electronic Data Systems (EDSdas Software-Unternehmen Antaris gegruendet. 80 Prozent der Anteile haelt der PCM-Hersteller, die restlichen 20 Prozent sind im Besitz von EDS.

Geschaeftszweck des Gemeinschaftsunternehmens soll ersten Informationen zufolge der Vertrieb der Anwendungssoftware- Entwicklungsumgebung "Huron" sein, die Amdahl vor rund zwei Jahren als Konkurrenz zu IBMs AD/Cycle auf den Markt gebracht hat. Die CASE-Umgebung konnte sich allerdings bisher nicht durchsetzen. Obwohl das Produkt unter MVS, Unix System V und Amdahls eigenem Unix-Derivat UTS laeuft und alle Module einschliesslich eines Repository-aehnlichen Data-Dictionarys namens "Meta Stor" lieferbar sind, blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurueck. Auch der AD/Cycle-Einbruch, den IBM im Juli vergangenen Jahres durch den Entwicklungsstop fuer den Repository Manager/MVS erlitt, gab dem Huron-Vertrieb keine neuen Impulse. Deshalb stellt Antaris die letzte Hoffnung fuer Amdahl dar, der Software- Entwicklungsumgebung doch noch zum Durchbruch zu verhelfen.

Die Motive von EDS liegen nicht so klar auf der Hand. Moeglicherweise will die GM-Tochter aber aehnlich wie ihr schaerfster Konkurrent Andersen Consulting eine integrierte CASE-Umgebung anbieten koennen. Mit der Client-Server-faehigen Entwicklungsumgebung "Foundation" hat sich Andersen im Projektgeschaeft einen guten Ruf erworben.