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07.10.2008 - 

4 Fragen - 4 Antworten

Anti-iPhone?

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.

Der Touchscreen-Blackberry soll auch Business-Anwender locken.

CW: Ist das neue Smartphone Blackberry Storm nun die Antwort von Research in Motion auf das Apple iPhone?

LAZARIDIS: Nein. Ich würde eher sagen, Storm ist die Antwort auf die Anforderungen, die uns unsere Exklusivpartner Vodafone und Verizon Wireless vorgegeben haben.

CW: Die Blackberrys waren in der Vergangenheit nicht für modernste Technik bekannt - so hielt HSDPA erst dieses Jahr Einzug. Ändert sich das?

LAZARIDIS: Unser Ziel ist, eine verlässliche Nutzererfahrung zu ermöglichen. So brächte eine Fünf-Megapixel-Kamera in einem Smartphone nur etwas, wenn die Linse entsprechend groß ist. In Sachen Übertragungsgeschwindigkeit hilft Highspeed dem Nutzer etwa beim Surfen wenig, da er mit dem Lesen kaum mitkommt. Daneben spielt die Batterielaufzeit eine wichtige Rolle.

CW: Auch wenn Storm primär für Privatkunden gedacht ist, soll es mit Design und Features auch Business-Kunden überzeugen. Was haben die davon?

LAZARIDIS: Ich sag es mal so: Anwender müssen nicht mehr das Sicherheitssystem ihres Unternehmen kompromittieren, wenn sie ein Touchscreen-Gerät nutzen wollen.

CW: Anderes Thema: Im Bereich Corporate Pushmail läuft es auf ein Duell zwischen dem Blackberry-System und Microsoft ActiveSync heraus. Wo sehen Sie die Vorteile des Blackberry?

LAZARIDIS: Unternehmen sollten beide Systeme testen und sich dann entscheiden. Viele Firmen haben das getan und festgestellt, dass es sich bei Blackberry um ein ganz anderes Kaliber handelt. So arbeiten wir zum Beispiel seit Jahren daran, überall auf der Welt Sicherheitszertifikate für die Lösung zu erhalten.