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08.10.1993

Anwender freuen sich genauso wie Controller

NEW YORK (jm) - Auf der Unix-Expo in New York war das Thema Client-Server-Computing (CS) natuerlich einmal mehr gefragt. Interessant vor allem ein Fachvortrag, in dem der Vortragende die zwei Ansaetze CS-basiertes versus Mainframe-Computing miteinander verglich. Hier einige Ergebnisse.

Bezueglich der Hardware-Kosten konstatierte der Moderator 50 Prozent niedrigere Ausgaben fuer CS gegenueber einer Main- frameorientierten DV. In puncto Sicherheitsaspekte gibt es noch Maengel bei Downsizingloesungen.

Ein erheblicher Vorteil von CS liegt in dem wesentlich geringeren Zeitraum fuer die Entwicklung von komplexen Anwendungen. Muss man in Grossrechnerumgebungen hierfuer zwischen 1,5 bis drei Jahre ansetzen, reduziert sich dies auf sechs bis zwoelf Monate bei CS. Aehnlich verhaelt es sich bei der Software-Entwicklung von Midrange- und Endanwenderapplikationen.

Schwachpunkt bei CS ist das Netzwerk: Dessen Stabilitaet sei bei Mainframe-Umgebungen hoch, bei CS hingegen momentan noch niedrig. Vor allem psychologisch von Wert scheint, dass in CS-Topologien der Anwender viel mehr Nutzungsmoeglichkeiten und -potentiale fuer das DV-gestuetzte Rechnersystem gewinnt.

Trotz vieler anderslautender Ueberzeugungsversuche aus dem proprietaeren Lager seien Main- frame-Systeme nur in geringem, CS- Strukturen hingegen in hohem Masse als offen zu bezeichnen.