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01.10.1999 - 

Softwarebudgets: 43 Prozent fließen in betriebliche Standardprogramme

Anwender investieren kräftig in ERP

MÜNCHEN (CW) - Anbieter von Anwendungssoftware, allen voran die ERP-Hersteller, können sich freuen: Laut einer Studie von AMR Research aus Boston geben Betriebe den Löwenanteil ihres Softwarebudgets für die Einführung beziehungsweise Verbesserung von Enterprise-Resource-Planning-Systemen aus.

Rund 43 Prozent der gesamten Aufwendungen für Applikationen werden in betriebswirtschaftliche Standardsoftware gesteckt. Das ergab eine Umfrage von AMR unter 800 US-amerikanischen Unternehmen aus 13 verschiedenen Branchen. Zu den Anwendungen gehören im wesentlichen Finanz-, Controlling- und Warenwirtschaftslösungen. Die Hälfte der befragten Betriebe hat bereits eine ERP-Software im Einsatz.

So gibt ein Unternehmen aus dem Finanzsektor mit einem Jahresumsatz von 250 Millionen Dollar durchschnittlich rund 700000 Dollar für ERP-Software, 400000 Dollar für Customer-Relationship-Management-(CRM-)Produkte und etwa 1,5 Millionen für dazugehörigen Service aus.

Erstaunlich zurückhaltend dagegen seien die Investitionen für CRM-Software. Trotz des Rummels, den die Vertriebs-, Marketing- und Service-Softwarelieferanten veranstalten, seien die Ausgaben für dieses Segment auf rund 17 Prozent des Applikationsbudgets begrenzt. Für Software zur Unterstützung von Lieferketten (Supply-Chain-Management = SCM) seien, so die Auguren von AMR, in den kommenden Jahren 13 Prozent und für Fertigungs-, Dokumenten- und Produktdaten-Management-Pakete 20 Prozent dieser Gesamtmittel vorgesehen.