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19.11.1999 - 

Studie sieht Nachholbedarf bei Kundenbetreuung

Anwender sind mit Anbietern von VPN-Services unzufrieden

MÜNCHEN (CW) - Die europäischen Anbieter von Virtual Private Networks (VPNs) müssen ihre Hausaufgaben besser machen. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, daß sich nur mit besserem Service und flexibleren Lösungen Kunden gewinnen lassen.

Die Auguren von Frost & Sullivan sind sich sicher: Der Markt für VPNs hat einiges Potential. Sie prophezeien, daß das Umsatzvolumen in diesem Sektor bis zum Jahr 2005 von derzeit 0,92 Milliarden Dollar auf 5,34 Milliarden Dollar steigen wird.

Das verwundert nicht weiter, bringt die Technologie für Anwender doch einige Vorteile. Mit VPNs, also via Internet über geschützte virtuelle Kanäle miteinander verbundenen Netzen, können Unternehmen bares Geld sparen, das sie sonst für Mietleitungen oder Frame-Relay-Installationen ausgeben müßten.

Die laut Frost & Sullivan wichtigsten Anbieter im Bereich VPNs AT&T Unisource, Cable & Wireless, Concert, Equant, Global One, IBM, Infonet und MCI Worldcom dürfen demnach auf eine positive Entwicklung hoffen. Dennoch müssen sie noch einiges tun. So erbrachte eine Befragung von 500 europäischen Großunternehmen, daß bei ihren VPN-Angeboten Defizite vor allem bei Aspekten wie Produktanpassung, Kundenbetreuung und Produktinnovationen bestehen.

In ihrer Studie "VPN End-User Perception" sehen die Analysten gerade bei der Kundenbetreuung "dringenden Handlungsbedarf". Die Provider müßten ihre Angebote hier unbedingt nachbessern, wenn sie von der Entwicklung des Marktes in Zukunft profitieren wollen. Außerdem sei es wichtig, die VPN-Services auf die speziellen Bedürfnisse der Anwender zuzuschneiden. Dabei sollten auch die Interessen der kleineren Unternehmen stärker berücksichtigt werden.