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25.03.1988 - 

Meinungen zum Architekturkonzept der IBM geteilt:

Anwender wollen SAA-Standardisierung

MENLO PARK/KALIFORNIEN (IDG) - Kritisch äußerte sich jetzt eine Reihe von US-Anwendern über das SAA-Konzept der IBM. So hätte beispielsweise schon zu Beginn eine allgemeine Schnittstelle definiert werden müssen. Gleichzeitig betonten die DV-Profis, daß sie jeden Schritt in Richtung auf einen Interface-Standard begrüßen.

Die Anwenderurteile über die Bedeutung des Softwarekonzepts fallen recht uneinheitlich aus. Sehen die einen in SAA eine Entwicklung an der letztlich niemand vorbeikommen wird, so stehen andere dem IBM-Entwurf durchaus distanziert gegenüber: SAA müsse keineswegs als eine Art Religion betrachtet werden.

Einer der Kritiker: "Wenn SAA vorhandene Industriestandards ignoriert, werden die Anwender sich zu überlegen haben, welcher Weg der sinnvollste ist. "Der hauptsächliche Vorteil des Konzepts sei der, daß es den Kunden helfe, die langfristigen IBM-Strategien zu verstehen.

Ein anderer User: "SAA ist eine vernünftige Idee, wenn jemand sich sehr eng an die IBM-Welt binden will." Allerdings fügt der DV-Manager hinzu: "Ich fürchte, vieles von dem, was SAA leisten soll, ist nur in Mikro-Umgebungen machbar."