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23.06.1978

Anwenderbericht Chr. Witte & Sohn, Stadthagen:"Strich-Drei" steuert den Vertrieb

STADTHAGEN - Die Firma Chr. Witte & Sohn in Stadthagen wurde vor fast 50 Jahren als "Norddeutsches Verkaufsbüro der Maschinenfabrik Andreas Stihl" in Waiblingen bei Stuttgart gegründet. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 140 Mitarbeiter. Witte erreichte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 34 Millionen Mark, der dieses Jahr auf 38 Millionen Mark gesteigert werden soll.

Ein IBM System/3 Modell 15 C wird zur Steuerung des Vertriebs in den drei Geschäftsbereichen eingesetzt:

- Witte-Motorgeräte, mit Vertrieb und Service von Stihl-Motorsägen, allen anderen Motorgeräten des Stihl-Programms sowie Forstgeräte, Motorrasenmäher und Motorhacken.

- "Witte-Evergreens", Motorgeräte zur Pflege von Grünflächen, Parkanlagen und Golfplätzen.

- Witte-Bohrtechnik, das heißt Fertigung und Vertrieb von Großerdbohrgeräten innerhalb der Bundesrepublik.

Für die Betreuung und Versorgung der Kunden aller drei Geschäftsbereiche unterhält Witte in Norddeutschland umfangreiche Ersatzteil- und Maschinenlager. Mit Filialen in Stellingen bei Hamburg, Herne und Northeim praktiziert die Stadthagener Firma Kundennähe.

Für die Organisation und Steuerung des gesamten Betriebs setzte Witte

1965 erstmals Tabelliermaschinen ein. Diese vorsintflutliche DV hat natürlich

mittlerweile ausgedient. Für die Abwicklung von derzeit rund 60 000 Auf- trägen pro Jahr wird jetzt ein System/ 3 Modell 15 mit 64 KB eingesetzt. Es verfügt über eine Speicherkapazität von 100 Millionen Bytes, zwei Platten und einen Bildschirm. Auf diesem System wird sowohl die Fakturierung gefahren wie auch die Statistik, die Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, die Kundenbuchhaltung und das Kreditorenwesen. Größte Bedeutung kommt Jedoch der reibungslos funktionierenden Materialwirtschaft zu und damit einer möglichst präzisen Bedarfsvorhersage, der Grundlage für eine optimale Lagerhaltung.

Witte wickelt seine gesamte Organisation bereits seit 1971 über EDV ab, in den Anfangszeiten allerdings noch mit einer kleineren "Strich-Drei".

Vor kurzem übernahm Witte nun auch in Süddeutschland Fertigung und Vertrieb der Großerdbohrgeräte von Stihl.

Das Unternehmen wird außerdem im Laufe dieses Jahres den Export der aus Waiblingen kommenden Geräte übernehmen. Nach Aussage der Firmenleitung stellen sich keine technischen Probleme, die man nicht lösen könnte. Und personell ist man bei Witte auch für die Zukunft gerüstet. Elf zusätzliche Mitarbeiter sind bereits eingestellt worden, und weitere werden, so die Geschäftsleitung, noch eingestellt werden.