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E-Learning/Kommentar


31.05.2002 - 

Anwenderfreundlich und billig

Hans Königes Redakteur CW

Anbieter von E-Learning-Angeboten haben in diesen Tagen nicht viel zu lachen. Die ganze Weiterbildungsbranche stöhnt darüber, dass die Unternehmen in Sachen Training auf die Bremse treten. Daraus den Schluss zu ziehen, dass die Betriebe auf das angeblich günstigere Web-based Training umsteigen, scheint sich nicht zu bewahrheiten.

Wer sich als E-Learning-Anbieter beim Anwender präsentiert, hat höchstens dann eine Chance, den Auftrag zu bekommen, wenn die Lösung billig und anwenderfreundlich ist. In millionenschwere Lernplattformen wird nur noch in Ausnahmefällen investiert. Was aktuell interessiert, ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis, und natürlich sollte E-Learning keine technischen Probleme bereiten. Denn was nützt das schönste multimedial aufbereitete Training, wenn schon die Firewall im Unternehmen ein unüberbrückbares Hindernis darstellt.

E-Learning-Anbieter und Unternehmen, die auf diese Form des Lernens setzen, brauchen sich nur die Kritik der Anwender anzuhören, um entsprechend zu handeln. So wünschen sich die Teilnehmer des elektronischen Lernens eine gute inhaltliche Aufbereitung des Stoffes mit interaktiven Elementen wie einen Expertenchat, also auch mit Tests und Übungsaufgaben, und Spaß soll die ganze Sache auch noch machen. Skeptisch äußerten sie sich gegenüber der Kommunikation mit Teletutoren. Sie geben aber gleichzeitig selbstkritisch zu - und hier sind nun die Unternehmen besonders gefragt -, dass es ihnen oft an Selbstdisziplin und Motivation mangele, wie eine Studie des Schulungsanbieters Webacad ergab. Deshalb ist es wichtig, dass E-Learning vom Vorgesetzten wie von Trainern begleitet wird, damit sich eine richtige E-Learning-Kultur im Unternehmen etablieren kann. Bis es aber so weit ist und sich das Konzept des elektronischen Lernens durchgesetzt hat, wartet auf alle Beteiligten noch eine Menge harter Arbeit.