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29.01.1988 - 

Stiftung Warentest prüft auch nach inhaltlichen Kriterien:

Anwendungsprogramme bekommen "Noten"

MÜNCHEN (CW) - Testurteile von "sehr gut" bis "mangelhaft" will die Stiftung Warentest in Berlin nun auch für Software vergeben. Anfang Juni sollen die ersten Testergebnisse veröffentlicht werden.

Vorerst ist geplant, in drei Etappen die gängigsten PC-Anwendungen in den Bereichen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie Datenbankprogramme unter die Lupe zu nehmen. "Es handelt sich dabei um keine einmalige Angelegenheit", erklärte Peter Bürgholz, Mitarbeiter der Warentest-Abteilung Technik. Die Stiftung werde jedoch das Thema weiterverfolgen und in unregelmäßigen Abständen Software-Beurteilungen veröffentlichen.

Die Kriterien für die Tests entsprechen den Bestimmungen nach DIN 66285. Diese Richtlinien wurden von der Gütegemeinschaft Software e. V. erarbeitet und vom Deutschen Institut für Normung e. V. (DIN) anerkannt. Der Fachbeirat der Stiftung Warentest erweiterte diesen Katalog noch um eigene Anforderungskriterien. Neben den bestehenden DIN-Regeln wie Produktbeschreibung, Dokumentation, Installation sowie Vollständigkeit und Korrektheit der Software, sind für die Berliner Stiftung auch inhaltliche Kriterien maßgebend. So soll unter anderem der Leistungsumfang und die didaktische Benutzerführung des Paketes geprüft werden.

Die Beurteilungen sind allerdings nicht als Konkurrenz zu dem RAL-Gütezeichen Software gedacht, welches besagt, daß die Güte- und Prüfbestimmungen der Gütegemeinschaft Software eingehalten wurden. Im Gegensatz dazu veröffentlicht die Stiftung Warentest Verbraucherinformationen.