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20.07.1984 - 

Verbund von 3081 K und 8100 bei der baden-württembergischen Ortskrankenkasse:

AOK setzt auf gemischtes DV-Konzept

STUTTGART (CW) - Ihr zentrales/dezentrales IBM-Datenverarbeitungssystem hat jetzt der AOK-Landesverband Stuttgart der Öffentlichkeit vorgestellt. Die kürzlich fertiggestellte EDV-Anlage soll einen besseren Kundenservice ermöglichen und obendrein der baden-württembergischen Krankenkasse erhebliche Einsparungen bescheren.

Das Herzstück des neuen Datenverarbeitungssystems ist der Zentralrechner IBM 3081 K (16 MB). In seinen "Zuständigkeitsbereich" fallen neben der Mitgliederführung Beitragseinzügen und -abführungen das Rechnungsprüfwesen, die Leistungsgewährung und die Versorgung der dezentralen Dialogsysteme sowie die Erstellung von amtlichen Statistiken.

Diese sogenannten Stapelverarbeitungen übernimmt das bei allen Allgemeinen Ortskrankenkassen im Bundesgebiet eingesetzte Programmpaket "lnformations- und Datenverarbeitungssystem" (IDVS).

Mit dem Verbandsrechenzentrum Stuttgart verbunden sind nun die im Laufe der letzten zwei Jahre bei sämtlichen 25 Mitgliedskassen in Nordwürttemberg/Nordbaden installierten Informationssysteme IBM 8100. Insgesamt stehen in der Zentrale und den Geschäftsstellen heute 1000 Datensichtgeräte; eine Aufstockung auf 2000 Terminals ist bei der AOK eigenen Angaben zufolge bis 1985 geplant.

Im Zusammenspiel der zentralen und dezentralen DV-Komponenten ruft der Zentralrechner die im Satellitsystem gespeicherten Erfassungsdaten für die Verarbeitung des nächsten Tages ab und überspielt die Ergebnisse der abgeschlossenen Tagesverarbeitung in den Nachtstunden wieder an das Satellitsystem, wo sie am nächsten Tag abrufbereit zur Verfügung stehen.

Auch der Arbeitsplatzcomputer hält bei der AOK Stuttgart Einzug: In der Verbandszentrale können einige Aufgaben der Krankenkasse wie Leistungs- und Krankengeldberechnungen bereits über derartige Systeme abgewickelt werden. Der Einsatz von Mikrocomputern ist langfristig auch bei anderen Mitgliedskassen und den noch geplanten mobilen Geschäftsstellen vorgesehen. Ferner will die AOK in Zukunft Btx und Textverarbeitung verstärkt einsetzen.