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22.09.2000 - 

TK-Anbieter verfolgen eigene Interessen

AOL bahnt sich einen drahtlosen Weg zum Surfer

MÜNCHEN (CW) - Der Online-Dienst AOL bereitet sich mit einer Reihe von Partnerschaften auf eine Zukunft im drahtlosen Web vor. Doch die Kooperationen insbesondere mit den Netzbetreibern könnten sich als wenig dauerhaft erweisen.

Einen Partner für die drahtlose Übertragung seiner Inhalte hat AOL in dem Telekom-Riesen AOL für Handys und das Joint Venture Ominsky für die Organzier von Palm. Für neue Sprachdienste kauft der Online-Betreiber das Startup-Unternehmen Quack.com. Zudem halten sich hartnäckig Gerüchte über Verhandlungen mit dem japanischen Mobilfunkanbieter NTT DoCoMo.

Die Notwendigkeit zu solchen Partnerschaften ergibt sich, weil neue Mobilfunkstandards wie GPRS oder UMTS ähnliche gute Übertragungsraten versprechen wie ISDN, das 144 Kbit/s leistet. Die Online-Dienste suchen daher einen drahtlosen Übertragungsweg auf die neuen Endgeräte, während es den Netzbetreiber an Inhalten fehlt. Insofern scheinen sich die beiden Gruppen hervorragend zu ergänzen - wären da nicht die Ambitionen der Mobilfunkanbieter, ihre Handys mit eigenen Portalen auszustatten. Was dies betrifft sind Content-Anbieter wie T-Online mit einem Netzanbieter im Rücken besser positioniert als reine Online-Dienste wie AOL. Hilfreich ist für AOL, dass die Fusion mit Time-Warner wertvollen Content ins Unternehmen spült.