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06.12.2002 - 

Gerüchte über Fusion mit Freenet

AOL Deutschland muss Mitarbeiter entlassen

MÜNCHEN (CW) - AOL-Deutschland-Geschäftsführer Stanislas Laurent, seit Oktober im Amt, hat den ersten Schritt zur Sanierung des Unternehmens abgeschlossen. Parallel dazu spekulieren Marktbeobachter über eine Fusion mit Freenet.

Wie Laurent der "Financial Times Deutschland" mitteilte, sei die Überprüfung sämtlicher Unternehmensbereiche auf ihre Profitaussichten beendet. Ohne Zahlen zu nennen, verhehlte der Franzose nicht, dass es zu Entlassungen kommen muss, um profitabel arbeiten zu können. In den Medien war von mehr als 200 der insgesamt 1400 Mitarbeiter von AOL Deutschland die Rede gewesen. Diese Zahl wollte Laurent allerdings nicht bestätigen. Das Unternehmen kämpft - nicht nur in Deutschland - mit einem schwächelnden Kundenwachstum und fehlenden Umsätzen mit Online-Werbung. Hierzulande hatte sich der Anbieter mit seiner Flatrate außerdem einen ruinösen Preiskampf mit T-Online geliefert. Das Unternehmen - mit 2,6 Millionen Kunden die Nummer drei am deutschen Markt - will sich nun darauf konzentrieren, Kunden von Wettbewerbern wegzulocken.

Eine ganz andere Form von Kundengewinnung schwebt anscheinend Freenet-Chef Eckhard Spoerr vor. Offenbar hält der Vorstandsvorsitzende der Mobilcom-Tochter eine Fusion mit AOL Deutschland für wünschenswert. Angeblich gibt es bereits erste Kontakte zwischen den Unternehmen. Hintergrund ist die Absicht von Mobilcom, seine 76-prozentige Beteiligung an Freenet zu verkaufen, um einen Teil der eigenen Schulden tilgen zu können. Von offizieller Seite bei AOL Deutschland heißt es dazu lediglich, man beteilige sich nicht an Spekulationen. Es sei auch fraglich, ob die Verschmelzung so unterschiedlicher Geschäftsmodelle - AOL mit festem Kundenstamm und Freenet mit wechselnder Klientel - überhaupt Sinn hätte. (rs)