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29.09.2000 - 

Internet zum Pauschaltarif

AOL führt Flatrate in Großbritannien ein

MÜNCHEN (CW) - AOL will in Großbritannien einen Internet-Zugang zum Pauschaltarif (Flatrate) einführen. Für 15 Pfund - also umgerechnet rund 45 Mark - im Monat können die Kunden künftig ohne zeitliche Begrenzung surfen. Zusätzliche Telefongebühren fallen nicht an.

Als AOL seine Flatrate-Pläne in den USA startete, schossen die Mitgliederzahlen binnen kürzester Zeit in die Höhe und legten den Grundstein für satte Umsätze durch Werbe- und E-Commerce-Einnahmen. In Europa weht allerdings ein anderer Wind. Speziell der britische Markt ist hart umkämpft - vor allem durch grundgebührenfreie Angebote von Internet-Service-Providern (ISP) wie Freeserve, bei denen der Anwender nur die beim Surfen anfallenden Telefongebühren zahlt.

Nutzungsabhängige Gebührenmodelle haben die Online-Nutzung auf der Insel zweifelsohne vorangetrieben. Allerdings nicht weit genug, meint AOL: Solange der Gebührenzähler mitlaufe, würden die Anwender immer versuchen, lange Online-Zeiten zu vermeiden, so das Argument. Nur durch Pauschaltarife ließe sich das Internet-Wachstum in Europa wirklich ankurbeln. Eine entscheidende Bedingung für die Einführung einer Flatrate ist in England seit Mai erfüllt: Seitdem muss der ehemalige Monopolist, British Telecom Plc. (BT) seinen Konkurrenten zu festen Preisen Zugang zu seinem Ortsnetz ermöglichen.

Die "AOL Flat Rate" soll zunächst nur langjährigen Mitgliedern angeboten werden. In den kommenden Wochen will AOL den neuen Service auf Anwender, die sich vor dem 19. September registriert haben, und später auch auf Neukunden erweitern. Mit der phasenweisen Einführung möchte man eine Überlastung der Kapazitäten vermeiden.