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27.04.2001 - 

Quartalsergebnis

AOL Time Warner trotzt der Flaute

MÜNCHEN (CW) - Ungeachtet der Krisenstimmung US-amerikanischer Unternehmen legte der Medienriese AOL Time Warner ein bemerkenswertes Quartalsergebnis vor. Sinkende Kosten und steigende Umsätze prägen die Bilanz für das erste gemeinsame Jahresviertel seit der Fusion.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigerte der Konzern seinen Umsatz im ersten Quartal von 8,3 Milliarden auf 9,1 Milliarden Dollar. Im selben Zeitraum stieg der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sonderfaktoren (Ebitda) um 20 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar. Dass unter dem Strich dennoch ein Verlust von 1,4 Milliarden Dollar steht, ist im Wesentlichen auf fusionsbedingte Abschreibungen sowie weitere Sondereinflüsse zurückzuführen. Trotz der Belastungen hat der Konzern das Minus des Vorjahresquartals um 100 Millionen Dollar verringert.

Nach Unternehmensbereichen betrachtet, stieg das Ebitda beim Internet-Riesen AOL um 35 Prozent auf 684 Millionen Dollar, der Umsatz erhöhte sich von 1,81 Milliarden auf 2,12 Milliarden Dollar. Der Umsatz im Anzeigengeschäft legte um 37 Prozent auf 721 Millionen Dollar zu. Beim Fusionspartner Time Warner wuchs das Verlagsgeschäft um drei Prozent auf 966 Millionen Dollar. In der TV-Kabel-Sparte - der Konzern gilt als der größte Kabelnetzbetreiber der USA - stieg der Umsatz von 1,4 Milliarden im ersten Quartal 2000 auf jetzt 1,6 Milliarden Dollar.