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02.08.1985 - 

Direkter Zugriff auf Systeme anderer Hersteller:

Apollo schafft Verbindung zu IBM und DEC

BOSTON (cw) - Ihre Produktpalette hat die amerikanische Apollo Computer Inc. um zwei Modelle auf 68020-Basis erweitert. Gleichzeitig stellt der Anbieter ein Open-Architecture-Konzept vor, das den Benutzern verbesserte Möglichkeiten bieten soll, auf Daten in Systemen anderer Hersteller zuzugreifen.

Ziel der neuen Architektur ist es, den Apollo-Usern ein Gateway zur Systems Network Architecture (SNA) von IBM sowie eine Verbindung zur VAX und den " Personal Computern " von IBM zu bieten. Damit bekommen die Benutzer der Domain-Produkt-Linie des US-Herstellers direkten Zugang zu Rechnern von DEC und IBM. Bisher war der Zugriff auf die Systeme anderer Anbieter ausschließlich via Ethernet möglich.

Die neuen Workstations haben die Bezeichnung DN330 beziehungsweise DN560 und basieren auf einer 68020-CPU von Motorola. Damit gehören die-Apollo-Systeme nach eigenen Angaben zu den ersten, die mit diesem kürzlich für den Markt freigegebenen Mikroprozessor arbeiten. Die Apollo-Workstations verfügen auch über einen 68 881 Point Processor von Motorola. Damit haben sie, so die Mitteilung, eine zwei- bis dreifache interne Leistungsfähigkeit im Vergleich zu den Apollo-Workstations auf Motorola 68010-Basis.

Wie ein Unternehmenssprecher mitteilte, wird das Unternehmen auch weiterhin sein Einsteigersystem auf 68010-Basis, die Workstation DN300, produzieren. Das Farbsystem DN550 auf 68010-Basis werde demgegenüber wahrscheinlich nicht weiter hergestellt. Allerdings bietet Apollo den gegenwärtigen DN550-Usern einen Field-Upgrade auf das Niveau der 68020-Modelle an.

Die DN300 verfügt über 2 MB Hauptspeicher, einen 17-Zoll-Bildschirm, zwei serielle RS-232C-Ports sowie Emulatoren für Terminals vom Typ VT- 100. Ebenfalls mit 2 MB Hauptspeicher wird die DN560 geliefert. Die Konfiguration umfaßt weiter I MB Display-Memory und einen 19-Zoll-Bildschirm.

Ferner hat Apollo den 68020 in den Server-Prozessor DSP90 eingebaut. Die Workstation ist dem Vernehmen nach damit zwei- bis dreimal leistungsfähiger als der DSP80A Server Processor, der mit einem 68010 arbeitet. Der DSP90 verfügt über 2 MB Hauptspeicher und 64 MB virtuellen Adreßraum, außerdem über zwei asynchrone E/A-Ports und ein Netz-lnterface.

Im Zuge der Neuankündigungen gab der Hersteller auch Preissenkungen für die Workstations DN460 und DN660 um bis zu 27 Prozent bekannt.