Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Börsenspot


13.12.1996 - 

Apple-Aktie drängt sich noch nicht auf

Von Arnd Wolpers*

In den vergangenen fünf Monaten konnte sich der Kurs der Apple-Aktie von seinem Tief unterhalb von 17 Dollar nachhaltig erholen. Hintergrund der positiven Kursentwicklung war das zufriedenstellende Ergebnis des Schlußquartals im Geschäftsjahr 1995/96 (Ende: 27. September). Dabei wurden die Wallstreet-Analysten bekanntlich auf dem falschen Fuß erwischt, da von ihnen mehrheitlich Verluste prognostiziert worden waren - im Durchschnitt 30 Cent pro Aktie. Tatsächlich gelang es der Macintosh-Company jedoch, ein Ergebnis von zwei Cent je Aktie zu erwirtschaften.

Die Reaktionen der US-Marktbeobachter waren unterschiedlich. Zum Teil wurde das Ergebnis als Folge der Ausnutzung von Bilanzierungsspielräumen interpretiert. Andere Experten sahen darin bereits einen echten Turnaround. Für das Geschäftsjahr 1996/97 erwarten die meisten Analysten, darunter auch traditionsreiche Broker wie Morgan Stanley und Goldman Sachs, schwarze Zahlen für Apple. Allerdings muß der Hinweis erlaubt sein, daß im vergangenen Geschäftsjahr nicht nur der Ertrag, sondern auch der Umsatz des Unternehmens unter Druck geriet. Die Bruttomarge fiel von 25,8 auf 16,9 Prozent (vor Kosten), und der Umsatz sank um elf Prozent. Folgerichtig rutschte Apple in der Rangliste der PC-Anbieter weiter ab - in Europa sogar bis auf Platz acht hinter Siemens-Nixdorf. Für das laufende Geschäftsjahr wird mit einem Umsatzrückgang auf 9,5 Milliarden Dollar gerechnet. Die Bruttomarge indes sollte sich auf über 20 Prozent erholen können. Alles in allem drängt sich ein Engagement in der Apple-Aktie nach wie vor nicht auf.

*Arnd Wolpers ist Geschäftsführer der Vermögensverwaltungsgesellschaft CMW GmbH in München. Die hier veröffentlichten Informationen beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig halten. Trotz sorgfältiger Quellenauswahl und -auswertung können wir für Vollständigkeit, Genauigkeit und inhaltliche Richtigkeit der Angaben eine Haftung nur insoweit übernehmen, als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz Haftung begründen. Jede darüberhinausgehende Haftung wird ausgeschlossen. Für Angaben Dritter übernehmen wir kein Obligo, Aktienanlagen sind durch stärkere kursschwankungen gekennzeichnet.