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27.04.2001

Apple back in black

Apple hat überraschend für sein zweites Fiskalquartal (Ende: 31. März) einen Nettogewinn von 43 Millionen Dollar oder zwölf Cent je Aktie ausgewiesen und damit die Prognosen der Analysten weit übertroffen. Die Wallstreet hatte laut First Call/Thomson lediglich mit einem Cent Profit gerechnet. In den 43 Millionen Dollar enthalten ist ein außergewöhnlicher Zugewinn aus dem Verkauf von Anteilen am britischen Chipdesigner ARM in Höhe von drei Millionen Dollar.

Das Ergebnis ist umso erstaunlicher, als der Hersteller aus Cupertino im vorhergehenden Quartal noch einen Fehlbetrag von 247 Millionen Dollar ausweisen musste. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres war allerdings ein Gewinn von 233 Millionen Dollar oder 64 Cent übrig geblieben. Den Umsatz konnte Apple im abgeschlossenen Quartal auf 1,43 Milliarden Dollar steigern. Das sind zwar 26 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (1,95 Milliarden Dollar), aber ebenfalls mehr als die von der Wallstreet prognostizierten 1,35 Milliarden Dollar.

Insgesamt verkaufte der Hersteller zwischen Januar und März eigenen Angaben zufolge rund 750 000 Macintosh-Rechner. Besonders gut liefen die neuen Powerbooks mit G4-Prozessor und Titan-Gehäuse, von denen im Quartal 115000 Stück abgesetzt wurden. Von den formschönen Ladenhütern der Reihe "G4 Cube" wurden nur 12000 Einheiten verkauft, im ebenfalls enttäuschenden Quartal zuvor waren es immerhin noch 29000. Mehr als ein Drittel der Umsätze erzielte Apple über die eigene Website. Den besten Verlauf wies das Unternehmen in den USA und in Japan aus. In Europa hingegen mache sich ein leichter Abschwung bemerkbar, so Finanzchef Fred Anderson. Fast jeder zweite Apple-Dollar wird außerhalb der USA umgesetzt.

Anderson äußerte sich optimistisch, dass die Company im restlichen Geschäftsjahr "sequenzielle Verbesserungen" bei Gewinn und Umsatz erreichen werde, warnte aber gleichzeitig vor den unvermeidlichen Folgen der weltweiten Konjunkturschwäche. Deswegen drosselte Anderson die bisherige Umsatzprognose von sechs Milliarden Dollar für das Geschäftsjahr auf 5,6 bis 5,83 Milliarden Dollar.