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05.03.1993 - 

John Sculley hat noch keinen Server im Programm

Apple bringt Powerbook mit Farbmonitor und Quadra 800

Im Powerbook 165c verwendet Apple eine Passiv-Matrix-LC-Anzeige mit 640 x 400 Bildpunkten und maximal 256 von 4096 Farben. Das Display stammt von Sharp. Die Rechenarbeit leistet ein 68030- Prozessor bei einer Taktfrequenz von 33 Megahertz, der von einem Koprozessor 68882 unterstuetzt wird. In der Grundversion verfuegen die beiden angebotenen Modelle ueber 4 MB Arbeitsspeicher. Fast 8000 Mark kostet das Powerbook 165c mit einer 80-MB-Festplatte. Bei 40 MB mehr Speicherplatz liegt der Preis bei etwa 8800 Mark. Apple wird die Rechner im Laufe dieses Monats ausliefern, befuerchtet aber bereits jetzt Lieferengpaesse.

Farbe auf dem Bildschirm gibt es jetzt auch erstmals in der Macintosh-Serie "Classic". In der Einheit aus Rechner und Monitor steckt eine 10-Zoll-Bildroehre, deren 512 x 384 Bildpunkte in bis zu 256 Farben leuchten koennen. Neu ist in dem System ein Erweiterungssteckplatz "Processor Direct Slot", ausserdem schaltet der Rechner nach einer bestimmten Zeitspanne ohne Tastatureingabe in den Wartezustand. Wie in tragbaren Rechnern soll diese Automatik Energie sparen. Zu einem Preis von zirka 2200 Mark erhaelt der Kunde den Rechner mit 68030-CPU, 4 MB Arbeitsspeicher und einer 40-MB-Festplatte. 300 Mark teurer ist eine Version mit der doppelten Festplattenkapazitaet.

Der neue "Macintosh LC III" enthaelt im Vergleich zu anderen Modellen aus dieser Baureihe einen Prozessor mit hoeherer Taktrate und groesseren Ausbaumoeglichkeiten. Je nach Festplatte kostet der Rechner zwischen 3500 und 4400 Mark.

Mit dem 68040-Prozessor stattet Apple jetzt nicht nur die Quadra- Systeme aus, sondern auch die neue Baureihe "Centris". Im Grundmodell "Centris 610" arbeitet allerdings eine Version der CPU, die keinen mathematischen Koprozessor enthaelt. Weiterhin ist im Gehaeuse nur Platz fuer eine Nubus-Erweiterungskarte mit 7 Zoll Laenge, waehrend das Modell "Centris 650" drei dieser Adapter aufnehmen kann. Der Centris 650 ersetzt den Quadra 700 und kostet zwischen 7500 und 10 500 Mark. Fuer das kleinere Modell sind je nach Ausstattung zwischen 5000 und 7300 Mark zu bezahlen.

Das Spitzenmodell der Praesentation in Japan und der gesamten Produktion wird der "Quadra 800". Die Rechenleistung liegt laut Apple um 30 Prozent ueber der eines Quadra 700.

Mehrere Teile sollen leistungsstaerker sein: Die Taktfrequenz wurde auf 33 Megahertz erhoeht und Bussystem und SCSI-Einheit verbessert. Ausserdem ist das neue Grafiksystem direkt mit dem 68040-Prozessor verbunden. Mit 8 MB Arbeitsspeicher und einer Festplatte, die 230 MB Daten fasst, kommt der Quadra 800 auf 12 500 Mark. Mit einer 500-MB-Festplatte liegt der Preis bei 14 000 Mark. Das Einbau-CD-Laufwerk "300i" kostet 800 Mark.

Vor allem der Preis zeichnet die beiden neuen Drucker "Laserwriter Select 300" und "Laserwriter Select 310" aus. Fuer das Postscript-Modell 310 sind 2700 Mark zu bezahlen, und der 310 mit 39 Truetype-Schriften kostet 2200 Mark. Erstmals liefert Fuji- Xerox die Druckeinheit, die bis zu fuenf Seiten pro Minute druckt mit einer Aufloesung von 300 dpi.

Die Modelle haben keine Appletalk-Schnittstelle und koennen also nicht direkt ins Apple-Netz integriert werden. Allerdings hat der Drucker Select 650 eine serielle und parallele Schnittstelle, so dass der Kontakt mit IBM-kompatiblen Systemen ohne zusaetzliche Adapter moeglich ist.