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18.07.1997 - 

Thema der Woche

Apple Chronologie

1. April 1976: Steve Jobs und Steve Wozniak gründen Apple. A.C. "Mike" Markkula investiert 250000 Dollar aus dem eigenen Portemonnaie und treibt weitere drei Millionen Dollar an Risikokapital auf.

Juli 1976: Der "Apple I", ein sogenannter Board-Level-Computer - eigentlich eine bessere Holzkiste -, den Jobs und Wozniak erstmals im Homebrew Computer Club an der Stanford University zeigen, wird an Hobby-Bastler verkauft.

April 1977: Der "Apple II" wird auf der West Coast Computer Fair vorgestellt. Er kostet 1298 Dollar. Dafür gibt es 4 KB Arbeitsspeicher.

Dezember 1980: Apple geht an die Börse. 4,6 Millionen Aktien werden zum Preis von 22 Dollar ausgegeben. Apple verlagert seinen Firmenhauptsitz aus der Garage von Jobs Eltern in Mountain View nach Cupertino, Kalifornien.

Februar 1981: Zum ersten Mal in der Firmengeschichte kommt es zu Entlassungen. 40 Apple-Mitarbeiter verlieren ihren Job.

März 1981: Steve Jobs wird Chairman von Apple.

August 1981: Die IBM stellt ihren ersten PC vor.

Oktober 1982: Apple erwirtschaftet als erstes PC-Unternehmen einen Umsatz von einer Milliarde Dollar.

April 1983: John Sculley, vorher CEO bei PepsiCo, wird von Jobs als CEO und President zu Apple geholt.

22. Januar 1984: Der "Macintosh" wird aus der Taufe gehoben. Er kostet 2495 Dollar. Berühmt geworden ist die Fernsehwerbung mit dem Titel "1984" während des US-Superbowl-Finales im Football. In diesem wird die IBM als "großer Bruder" der DV dargestellt, Apple wirft sich zum Anführer des DV-Anti-Establishments auf.

Februar 1985: Apple-Mitgründer Steve Wozniak verläßt das Unternehmen und gründet seine eigene Firma.

Juni 1985: Erstmals in der Firmengeschichte muß Apple in einem Geschäftsquartal einen Verlust anmelden (17,2 Millionen Dollar). Massenentlassungen: Sculley gibt fast jedem Fünften aus der Apple-Belegschaft den Laufpaß.

Freitag, 13. September 1985: Steve Jobs verliert den Machtkampf mit Sculley und erhält Hausverbot. Jobs weint. Sculley, sagt die Fama, soll mitgeweint haben. Noch im gleichen Jahr gründet Jobs die Next Computer Corp.

Januar 1988: Apple ist stolz, erstmals in einem Quartal eine Milliarde Dollar Umsatz erzielt zu haben.

Oktober 1988: Apple macht einen Umsatz im Geschäftsjahr 1987/88 von 4,07 Milliarden Dollar bei einem Gewinn von 400,3 Millionen Dollar.

Januar 1990: Der Deutsche Michael Spindler, zuvor Europa-President, wird zum Chief Operating Officer (COO) ernannt. Ab November bekleidet er zudem das Amt des President.

1991: Die Erzfeinde IBM und Apple verbinden sich mit Motorola zur Power-PC-Gemeinschaft.

Januar 1992: Sculley entwirft Pläne für ein neues Computerwerkzeug, den sogenannten Personal Digital Assistant (PDA).

Januar 1993: Eine Alpha-Version von Apples PDA, "Newton", wird vorgestellt.

Juni 1993: Michael Spindler ersetzt Sculley als CEO. Der bleibt zunächst Chairman, verläßt aber im Oktober das Unternehmen.

Juli 1993: Erste Amtshandlung Spindlers: Massenentlassungen. 2500 Apple-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen gehen.

Januar 1995: Die Radius Inc. stellt den ersten Power-Macintosh-Clone auf der Firmenmesse Macworld vor. Im April folgt die Power Computing Corp.

Januar 1996: Apple muß 68 Millionen Dollar Verlust für das erste Geschäftsquartal 1995/96 anzeigen. Massenentlassungen: 1300 Angestellte verlieren ihre Arbeitsplätze.

Januar 1996: Sun Microsystems macht Apple ein Übernahme-Angebot. Für unter 23 Dollar pro Aktie wäre Sun-Chef Scott McNealy bereit, Apple seinem Reich einzuverleiben.

Februar 1996: Spindler muß seinen Stuhl räumen. Amelio, seit 1994 im Board of Directors, wird sein Nachfolger.

April 1996: Apple schreibt mit 740 Millionen Dollar Verlust tiefrote Zahlen im zweiten Geschäftsquartal 1995/96.

Dezember 1996: Apple kauft die Next Software Inc. von Steve Jobs für rund 425 Millionen Dollar. Jobs kehrt wie Steve Wozniak als Berater zu Apple zurück.

Januar 1997: Nachdem Apple im September-Quartal (Ende: 30. September 1996) einen minimalen Gewinn von 25 Millionen Dollar verbuchen konnte, folgt das Dezember-Quartal mit 120 Millionen Dollar Verlust.

Januar 1997: Auf der Macworld gibt Amelio die neue duale Betriebssystem-Strategie bekannt. Danach soll das Mac-OS zunächst fortgeführt, auf lange Sicht aber mit dem Nextstep- im "Rhapsody"-Betriebssystem zusammengeführt werden.

April 1997: Oracle-CEO Larry Ellison denkt laut darüber nach, eine finanzstarke Interessengemeinschaft zusammenzustellen, die die Aktienmehrheit bei Apple für rund eine Milliarde Dollar kaufen soll. Als erste Management-Handlung würde er Amelio feuern. Außerdem soll Ellison für den Fall einer Übernahme planen, Apples Hardwaregeschäft an einen Mac-Clone-Hersteller zu verkaufen und sich auf das Software-Business zu konzentrieren. Andererseits kann sich Ellison vorstellen, daß Apple NCs produzieren würde. Bereits 1994 hatte das Oracle-Direktorium Ellison autorisiert, Optionen zur Übernahme von Apple zu überdenken. Derweil kauft sich der saudi-arabische Prinz Alwaleed Bin Talal Bin Abdulaziz Al Saud für 115 Millionen Dollar fünf Prozent der Apple-Anteile.

April 1997: Apple muß ein desaströses Ergebnis für das erste Quartal 1997 bekanntgeben: 708 Millionen Dollar belasten das Unternehmen. Massenentlassungen: 2700 Mitarbeiter sowie 1400 Teilzeitangestellte sehen die rote Karte.

Mai 1997: Apple entledigt sich der Newton-Division, die als Spin-off weitergeführt werden soll.

Juli 1997: Amelio wird von seinen Aufgaben als CEO und Chairman von Apple entbunden. Seine Mitstreiterin Ellen Hancock verläßt das Unternehmen ebenfalls.