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Motorola soll weiterhin 68000er Chips für den Mac liefern, aber:


18.11.1988 - 

Apple denkt über RISC-Technik nach

CUPERTINO (CW) - Apple spielt mit dem Gedanken, seine Macs mit der RISC-Technik auszurüsten. Motorola, traditioneller Apple-Lieferant, bangt um einen seiner besten Kunden. Doch die Entscheidung, ob Apple einen eigenen oder einen Fremd-Prozessor nehmen wird, steht noch aus.

Charles Oppenheimer, Produktmanager für den Mac bei Apple, tritt Spekulationen über den Verzicht auf Motorola-Know-how entgegen: "Obwohl wir sehr an der RISC-Technik interessiert sind und wahrscheinlich auch eigene Entwicklungen betreiben werden, bauen wir weiterhin auf die 68000er von Motorola."

Apple untersuche derzeit die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile der RISC-Chips in seinem Mac. RISC stehe für bessere System-Gesamtleistung und sei ideal für leistungsintensive Anwendungen. Allerdings, so Oppenheimer, benötige man diese Architektur nicht für jede spezifische Anwendung.

Beobachter der Szene sehen für Motorola große Chancen, Apple's Lieferant auch für RISC-Prozessoren zu werden. Das Unternehmen hat im Frühjahr bereits einen RISC-Prozessor, den MC 88000 vorgestellt, der im ersten Quartal nächsten Jahres ausgeliefert werden soll. Falls Apple auf diesen Prozessor setze, werde das einen enormen Aufschwung für Motorola's RISC-Programm bringen. Sun Microsystems, ebenfalls wichtiger Kunde bei Motorola, hat mit seinem Sparc eine eigene RISC-Entwicklung bereits vorgestellt.