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30.10.1992 - 

Vier neue Powerbooks und zwei Macs

Apple gleitet mit Notebooks weiter auf der Welle des Erfolgs

MÜNCHEN (CW) - Vier neue Powerbook-Modelle sowie zwei Macintosh-Server hat die Apple Computer Inc. vorgestellt. Vor allem die tragbaren Rechner sollen auch in Zukunft für hohe Umsatzzahlen bei der Firma aus Cupertino sorgen.

Nachdem die Sculley-Entwickler mit einer mobilen Macintosh-Variante 1990 wenig Erfolg hatten - Anwender erkannte man auch an den sperrigen Rucksäcken -, landete ihr zweiter Sprung auf dem Mobil-PC Bereich in Rekordnähe.

Nahezu 400 000 verkaufte Powerbooks in den vergangenen zwölf Monaten und ein Umsatz von einer Milliarde Dollar nur mit den tragbaren Apple-Rechnern zeugen von einem erklecklichen Markterfolg. Analysten schätzen, daß im kommenden Jahr ungefähr sechs Millionen Portable einen Käufer finden werden.

Mit den vier neuen Powerbooks möchte sich Apple-CEO Sculley auch weiterhin ein dickes Stück von diesem Kuchen sichern. "Powerbook 160" kostet etwa 2500 Dollar und besitzt ein hintergrundbeleuchtetes LC-Display. Das rund 3900 Dollar teure Modell "180" ist mit einem Monitor nach der Aktiv-Matrix-Technologie ausgestattet.

Die zwei anderen Tragbaren, "Powerbook Duo 210" (rund 2300 Dollar) und "Duo 230" (etwa 2600 Dollar) wurden ebenfalls mit einem hintergrundbeleuchteten Display ausgestattet, das im VGA-Modus eine Auflösung von 640 x 480 Pixel besitzt und 16 Graustufen darzustellen in der Lage ist.

Die Duo-Rechner lassen sich optional mit einer Erweiterungsstation nachrüsten, die allerdings deftig zu Buche schlägt: Über 1000 Dollar muß der Käufer zusätzlich berappen.

Für den Tischgerätebereich halten die Apple-Marketiers zwei neue Macintosh-Systeme auf Basis des 68030-Prozessors vor. Allerdings soll der mit 16 Megahertz getaktete "Macintosh IIvi" nicht in den USA vertrieben werden. Begründung: Seine Leistungsmerkmale überschnitten sich mit den "Performa" Rechnern .

Der leistungsstärkere "Macintosh IIvx" (33 Megahertz) hingegen wird weltweit vermarktet..