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13.09.1991 - 

Trotz Mac-Boom blieben Programmkäufe aus

Apple hilft den Entwicklern den SW-Klau einzudämmen

BOSTON (IDG) - Apple hat den Softwarepiraten den Krieg erklärt. Der Hardware-maker aus Cupertino, Kalifornien, kämpft damit für die Entwickler der Macintosh-Applikationen, die Untersuchungen zufolge nur etwa 2,7 von 5,3 Programmen, die der Mac-Anwender durchschnittlich benutzt, auch wirklich verkauft haben.

Während Apple selbst durch die Low-cost-Macs eigenen Angaben zufolge die Absatzzahlen nahzu verdoppeln konnte, blieb für die Softwarehersteller die erhoffte Umsatzsteigerung aus. Bei Autocad schätzt man sogar, daß auf eine lizenzierte Autocad-Anwendung acht illegale Kopien kommen. Dem will Apple nun mit einem Drei-Stufen-Plan Einhalt gebieten. So könnte zum Beispiel eine Software, die nur in Verbindung mit einer Seriennummer auf dem ROM läuft, den Kopierpiraten einen Schuß vor den Bug setzen, meint Kirk Loevner, der bei Apple die Entwicklergruppe leitet. Das Programm ließe sich dann nur auf dem Macintosh einsetzen, für den es gekauft wurde. Neben der Aussage, künftig die Erstellung von Anwendungsprogrammen für unterschiedliche Plattformen zu unterstützen, verspricht Loevner günstigere Tools und Hilfe beim Marketing.