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06.08.1999 - 

Finanzspritze soll LCD-Produktion stärken

Apple investiert in Samsung Electronics

SAN FRANZISKO (IDG) - Mit einer Investition von 100 Millionen Dollar will Apple die LCD-Produktion von Samsung Electronics stärken und damit Lieferengpässe verhindern.

"Ohne diese Investition würden wir an Kapazitätsgrenzen stoßen", kommentierte Richard Haas, ein Sprecher von Samsung Semiconductor im kalifornischen San Jose Apples Finanzspritze. Samsung Semiconductor ist eine hundertprozentige Tochter des Konzerns Samsung Electronics.

Wegen der starken Nachfrage insbesondere von seiten der Notebook-Hersteller ist es in den vergangenen Monaten wiederholt zu Lieferengpässen bei TFT-LCDs (Thin Film Transistor Liquid Crystal Displays) gekommen. Dies führte zum Teil auch zu steigenden Preisen.

"Mit unserem neuen I-Book und dem florierendem Powerbook-Geschäft braucht Apple mehr Displays als je zuvor", erklärte Apples Interims-CEO Steve Jobs in einer vorbereiteten Mitteilung.

1998 lieferte der südkoreanische Hersteller rund 2,5 Millionen TFT-LCDs aus. Diesen Ausstoß habe man in diesem Jahr bereits nach sechs Monaten erreicht, so Haas. "Wir haben die Produktion bereits im vergangenen Jahr deutlich ausgebaut und werden dies auch in Zukunft tun."

Samsung hat Anfang des Jahres bereits eine Finanzhilfe in Höhe von 100 Millionen Dollar von IBM erhalten. Big Blue wollte damit die Auslieferung neuer Speicherbausteine vom Typ RDRAM (RDRAM = Rambus Dynamic Random Access Memory) beschleunigen.