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25.04.1997 - 

Verstimmung unter den Macintosh-Clone-Anbietern verflogen

Apple lenkt bei Lizenzgebühren ein

Vor einigen Wochen sorgte der Macintosh-Anbieter in der Branche mit einem aggressiven Plan für Furore, die Lizenzgebühren für das Mac-Betriebssystem drastisch zu erhöhen. Nach den seinerzeit geäußerten Vorstellungen hätten Hersteller von Mac-Clones bis zum Zwanzigfachen des bislang üblichenen Obulus an Apple entrichten müssen.

Offensichtlich gedachte das Unternehmen unter CEO Gilbert Amelio mit dieser Strategie, die zuletzt erheblichen Markterfolge von Clone-Anbietern wie Umax oder Power Computing einzudämmen. Diese gingen, anders als Apple sich das im Zusammenhang mit einer 1995 liberalisierten Lizenzierungspolitik vorgestellt hatte, zu Lasten der kalifornischen Firma selbst.

Nachdem die einnahmeorientierten Vorstellungen von Amelio in der Öffentlichkeit aber für Negativschlagzeilen sorgten, hat Apple nunmehr wieder eingelenkt. Insider, die an Lizenzgesprächen teilnahmen, berichteten, das Unternehmen sei wieder zu einem normalen Verhandlungsgebaren zurückgekehrt.

Ersten Informationen zufolge gehen Clone-Anbieter jetzt davon aus, daß sie summa summarum in Zukunft nicht wesentlich schlechter gestellt sein werden. Bei einigen Modellreihen erwarten die Systemhersteller höhere Gebühren, bei anderen dafür geringere.