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29.07.1988 - 

Analysten: Kein Anzeichen für schlechte Nachrichten:

Apple-Management verkauft Aktien

SAN FRANCISCO (vwd) - Mehrere Spitzenmanager der Apple Computer Inc. haben sich in jüngster Zeit von größeren Beständen an Apple-Aktien getrennt. Aus Anträgen an die Börsenaufsicht SEC geht hervor, daß Delbert Yocam, Executive Vice President und Chief Operating Officer, am 21. Juni 100 000 seiner 102 000 Aktien verkauft hat.

Am Tag darauf hat Michael H. Spindler, für weltweiten Absatz und Marketing zuständiger Senior Vice President, seine restlichen 20 000

Apple-Aktien veräußert. Zuvor hat Senior Vice President und Secretary Albert A. Eisenstat über 30 000 oder rund ein Fünftel seiner Aktien abgegeben. Schon im März hatte Jean-Louis Gassée, für Forschung, Entwicklung und Produktmarketing zuständiger Senior Vice President, seine Apple-Bestände liquidiert.

Den Managern sind durch die Veräußerungen größere Beträge zugekommen, da sie die Aktien zu günstigen Kursen erworben hatten. Yocam erwarb seine zu je 7,75 Dollar. Eine Sprecherin von Apple wollte zu den Aktienverkäufen keine Erklärung abgeben. Sie verwies lediglich darauf, daß sie aus persönlichen Gründen erfolgt seien, die mit eventuellen Änderungen der Steuergesetzgebung zu tun haben könnten. Alle Spitzenmanager verfügten im übrigen noch über Optionen zum Kauf größerer Bestände Apple-Aktien, nämlich Yocam für 536 800, Eisenstrat für 383 600 sowie Gassée und Spindler für je 306 800 Stück.

Analysten messen den Verkäufen, keine größere Bedeutung bei. Sie könnten nicht als Anzeichen dafür dienen, daß bei Apple schlechte Nachrichten anstanden. Unglücklicherweise habe es in der, jüngsten Vergangenheit aber zwei Fälle in der PC-Software-Branche gegeben, bei denen sich "Insider-Verkäufe" als Vorläufer von negativen Ereignissen herausgestellt hatten, Dabei handelte es sich um Lotus Development Corp. und Ashton-Tate Co.