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20.06.1997 - 

Betriebssystem-Modernisierung mit Schwierigkeiten

Apple-Manager sagt Umsatzrückgang um 25 Prozent vorher

De Luca räumte ein, daß Apple in den vergangenen fünf Monaten damit zu tun gehabt habe, seine technischen und finanziellen Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen. Das Unternehmen sei mit seinem ursprünglichen Plan gescheitert, das Mac-Betriebssystem in seiner jetzigen Ausführung durch neue Softwarekomponenten umfassend zu modernisieren. Apple müsse im öffentlichen Bewußtsein wieder als "Innovator" auftauchen. Mit dem Mac-OS-Nachfolger "Rhapsody" wolle man daher nicht nur die Mac-Klientel, sondern vielmehr den gesamten PC-Markt angehen.

Apple hatte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Ende: 31. Dezember 1996) 2,13 Milliarden Dollar, im zweiten (31. März 1997) 1,6 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Im Vergleich zu den jeweiligen Quartalszeiträumen des Vorjahres bedeuten diese Werte einen Umsatzrückgang um 32 beziehungsweise 27 Prozent.

Insgesamt hatte Apple im Geschäftsjahr 1995/96 (Ende: 30. September 1996) 9,83 Milliarden Dollar Umsatz und einen Verlust von 816 Millionen Dollar erwirtschaftet. Bleibt es bei den von de Luca angestrebten Jahreseinnahmen von 7,5 Milliarden Dollar, so würde der Umsatz in diesem Geschäftsjahr um 25 Prozent sinken. In den letzten Wochen und Monaten hatten Lizenznehmer von Apples Betriebssystem- und Hardwaretechnologie erhebliche Vorwürfe gegen Apple-CEO Gilbert Amelio erhoben. Clone-Hersteller hatten sich über stark überhöhte Lizenzgebühren beschwert, die die Macintosh-Plattform im Vergleich zur Intel-Welt unattraktiv machten.

Auch scheint es Apple nicht so eilig zu haben, die Normierungen der Power-PC-Plattform für seine Macintosh-Rechner umzusetzen. Diese Common Hardware Reference Platform (CHRP) gilt für Rechner, die mit dem Power-PC-Prozessor arbeiten. Verwirklicht, würde sie sicherstellen, daß alle Maschinen, die CHRP-konform sind, auch untereinander kompatibel wären.