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24.09.2014 - 

IHS iSuppli

Apple schlägt 70 Prozent Gewinn aus jedem verkauften iPhone 6

Auf jeden Launch eines neuen iPhone folgen ein Teardown und Schätzungen zu den Kosten der darin verbauten Komponenten. Nun sind auch die Prognosen zu Materialkosten von iPhone 6 und iPhone 6 Plus erschienen, nach denen Apple jedes Smartphone zwischen 200 und 263 US-Dollar kostet.
Die teuerste Komponente ist auch beim iPhone 6 der Bildschirm.
Die teuerste Komponente ist auch beim iPhone 6 der Bildschirm.
Foto: Apple

Nur wenige Tage nach dem Startschuss für den Verkaufsstart von iPhone 6 und iPhone 6 Plus hat das Marktforschungsunternehmen IHS iSuppli einen Teardown der Apple-Smartphones durchgeführt und die darin vorgefundenen Komponenten auf ihren Produktionswert geschätzt. Der entsprechende Bericht liegt dem Magazin Recode derzeit exklusiv vor. Wie auch bei den vorangegangenen iPhone-Generationen belaufen sich die Kosten für jedes iPhone zwischen 200 und 263 US-Dollar, die Gewinnmarge beträgt rein nach den Materialkosten im Durchschnitt 70 Prozent. Das ist ein Prozent mehr als beim iPhone 5S und rund 15 Prozent mehr als noch beim ersten iPhone.

Während Apple dem Kunden für jedes Speicher-Upgrade 100 US-Dollar zusätzlich abknöpft, werden die Investitionskosten je Gigabyte von IHS auf 42 Cent geschätzt - der 128 GB große Flash-Speicher soll Apple durchschnittlich 47 US-Dollar mehr kosten, als jener mit 16 GB. Für das größere iPhone 6 Plus ergeben sich aus den Berechnungen Kosten, die je nach Speichergröße zwischen 216 und 247 US-Dollar schwanken, das iPhone 6 kostet zwischen 200 und 247 US-Dollar. Teuerste Komponente ist wie bei den Vorgängern der Verbund aus Display und Touchscreen: 45 US-Dollar werden für den 4,7 Zoll großen Bildschirm, 52,50 US-Dollar für das 5,5-Zoll-Display geschätzt.

Der neue A8-Chipsatz von Apple, der im 20-Nanometer-Verfahren gefertigt wird, kostet zusammen mit seinem M8-Co-Prozessor rund 20 US-Dollar in der Herstellung. Für die Fertigung des Chips zeigt sich zu 60 Prozent TSMC verantwortlich, die restlichen 40 Prozent werden laut IHS noch von Samsung produziert. Die restlichen Sensoren und der NFC-Chip werden mit 22 US-Dollar veranschlagt. Interessant: Scheinbar befinden sich in iPhone 6 und iPhone 6 Plus gleich zwei Beschleunigungssensoren - wozu genau der zweite Sensor dient, ist bislang noch nicht bekannt.

Wie in den Jahren zuvor werden die Kosten für Forschung und Entwicklung sowie für die Werbung der iPhones bei den Schätzungen ausgeklammert. Die Arbeitskosten für jedes fertiggestellte iPhone werden zwischen 4 und 4,50 US-Dollar geschätzt.

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