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26.10.1990 - 

Trotz Schwäche im vierten Quartal

Apple schreibt schwarze Zahlen im Jahr 1989/90

CUPERTINO (IDG) - Trotz eines gewinnschwächeren vierten Quartals konnte Apple Computer Inc. das Ergebnis im Geschäftsjahr 1989/90 insgesamt noch positiv gestalten: Umsatz und Gewinn nahmen gegenüber dem Zeitraum 1988/89 um jeweils fünf Prozent zu. Für das nächste Jahr setzt Apple große Hoffnungen in die Low-end-Macintoshs.

Der Jahresumsatz stieg auf 5,56 Milliarden Dollar, trotz eines Rückganges um zwei Prozent auf 1,35 Milliarden Dollar im vierten Abschnitt gegenüber dem letzten Quartal 1988/89. Beim Jahresgewinn legte der PC-Pionier auf nunmehr 475 Millionen Dollar zu; das vierte Quartal indes drückte das Jahresergebnis: Mit 98,5 Millionen Dollar lag der Profit um 39 Prozent unter dem Ergebnis des vierten Quartals 1988/89. In die Gewinne des Vorjahres waren zusätzlich 48 Millionen Dollar aus dem Verkauf von Adobe-Stammaktien eingegangen.

Weil die Kundschaft die Neugestaltung der Macintosh-Produktlinie abgewartet habe, so Apple-Chairman John Sculley, sähen die Zahlen eher gemischt aus. Jetzt aber, da mit der aktuellen Ankündigung der Billig-Macs der Einstandspreis in die Apple-Welt um gut die Hälfte gesenkt worden sei, habe man die eigene Wettbewerbsfähigkeit wesentlich verbessert. Analysten stimmen dem zu: David Wu von S.G Warburg Securities, New York, geht davon aus, daß Apple seinen PC-Marktanteil in der kommenden zwei Jahren erhöhen wird. Die Konkurrenz ist gleichwohl härter geworden, seit Microsoft mit Windows 3.0 bei den grafischen Oberflächen-Features nachgezogen hat.

Apple verlagert seine Umsatzquellen unterdessen zunehmend nach Übersee: Der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtgeschäft 1988/89 noch bei 36 Prozent, wuchs im abgelaufenen Geschäftsjahr 1989/90 auf 42 Prozent Besonders Europa, so ein Unternehmenssprecher, spiele zunehmend eine wichtige Rolle für Apple.