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Händler der Mikro-Nobelmarke verunsichert:


19.04.1985 - 

Apple trennt sich von

MÜNCHEN (CW) - Eine Woche vor Beginn der Hannover-Messe wurde Udo Mäder (41), seit über drei Jahren Vertriebsleiter der deutschen Apple-Zentrale, "wegen unterschiedlicher Auffassungen mit der Geschäftsführung in der allgemeinen Geschäftspolitik" entlassen.

Verantwortlich für die Gesamtverkaufsleitung ist nunmehr Geschäftsführer Ralph Deja (43). Zu seinem Stellvertreter avancierte der dienstälteste Apple-Mitarbeiter Herbert Beichele. Er gehört seit vier Jahren zum deutschen Team des amerikanischen Herstellers. Bislang war Beichele für die operative Führung des Außendienstes verantwortlich. "Jetzt wird er die bewährte handelsorientierte Vertriebspolitik von Apple fortsetzen", verkünden die Münchner.

Doch die Händler scheinen wenig optimistisch. "Es war im wesentlichen Mäders Verdienst, daß die Apple-Umsätze in den letzten drei Jahren von 11 Millionen auf über 100 Millionen Mark kletterten. Letztendlich hat er damit uns, die Frontmannschaft, gefördert", kommentiert ein Münchner Anbieter. Viele seiner Händler-Kollegen befürchteten nun, unter der neuen Führung werde das Wachstum nicht beibehalten.

Mike Spindler, Europa-Chef in der Pariser Apple-Zentrale, ließ bis jetzt lediglich ausrichten, er wolle sich zu der Personalentscheidung nicht äußern. "Sie ist ja auch hier gefallen", meint Apple-Pressesprecherin Renate Knüfer und betont die weitgehende Autonomie der deutschen Filiale.