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16.10.2008

Apples neue Notebooks

Der Mac-Hersteller hält sich fein raus aus dem wenig lukrativen Lowend-Marktsegment.

Apple-Chef Steve Jobs hat vergangene Woche ein neues "Macbook" mit Aluminium-Gehäuse und ein "Macbook Pro" - zunächst nur mit 15-Zoll-Bildschirm - vorgestellt. Ergänzend können Anwender ein "Cinema Display" mit 24 Zoll Bildschirmdiagonale und LED-Hintergrundbeleuchtung (für 849 Euro) kaufen.

Apples Consumer-Notebook und der Profi-Laptop nähern sich optisch immer mehr an. Das Macbook sieht auf den ersten Blick aus wie eine 13,3-Zoll-Ausführung des Pro-Modells: Alugehäuse aus einem Stück, schwarzer Rand ums LED-hintergrundbeleuchtete Panel sowie ein großes gläsernes Multi-Touch-Trackpad ohne Tasten und für Bedienung mit bis zu vier Fingern.

Grafikchip von Nvidia

Erstaunlicherweise arbeitet im Macbook und Macbook Pro sowie auch im mit größeren Festplatten aufgewerteten "Macbook Air" jetzt ein und derselbe Grafikchip: der neue "9400M" von Nvidia. Dieser soll um Längen besser sein als die bisherige Intel-Chipsatzgrafik im Macbook und kann sogar das 30-zöllige "Cinema Display" als externen Monitor befeuern.

Im Macbook Pro steckt allerdings zusätzlich (im Nvidia-Jargon "Hybrid SLI" genannt) der "9600M GT". Dieser kann Hochleistung liefern, wenn das Gerät mit Strom versorgt ist; im Akkubetrieb wird auf die weniger stromfressende Chipsatz-GPU heruntergeschaltet.

Mit den neuen Grafikfunktionen wird vor allem das Macbook deutlich aufgewertet. Daher wird das Gerät auch teurer und nicht etwa 800 Dollar günstig, wie zuletzt häufig spekuliert wurde. Vorerst bleibt das alte weiße Plastik-Macbook mit 2,1 Gigahertz, 1 GB RAM und 120 GB Plattenplatz im Programm und ist nun für 949 Euro zu haben.

Die neuen Alu-Macbooks kosten allerdings 1199 Euro (2 Gigahertz, 2 GB Speicher, 160-GB-Platte) und 1499 Euro (2,4 Gigahertz, 2 GB RAM, 250 GB Hard Disk Drive).

MBP: Preise unverändert

Beim Macbook Pro bleiben die Preise unverändert bei 1799 Euro und 2249 Euro. Auch das Macbook Air kostet mit 1699 Dollar (1,6 Gigahertz, 120 GB HDD) und 2299 Dollar (1,83 Gigahertz, 128 GB Solid State Drive) so viel wie bisher. Das Macbook Pro mit 17 Zoll gibt es vorerst weiterhin zum alten Preis von 2499 Euro, allerdings mit einer größeren 320-GB-Platte und 4 GB Hauptspeicher statt bisher 2 GB. (tc)

Das Wichtigste in Kürze

  • Die neuen Alugehäuse werden aus einem Aluminiumblock ("brick") herausgefräst und sind deutlich stabiler.

  • Die neuen Apple-Notebooks sind in praktisch jeder Hinsicht umweltfreundlicher als bisher.

  • Das Macbook Pro ist nur 0,95 Zoll dick. Es läuft mit dem Grafikchip 9400 fünf Stunden lang, hat statt Mini-DVI jetzt einen "Mini Display Port" und schließt magnetisch. Sein Display ist nur noch "glossy" erhältlich.

  • Auch das Macbook bekommt eine Tastaturbeleuchtung wie das Pro, allerdings nur im teureren Modell.

  • Das Macbook hat keinen Firewire-Anschluss mehr.

  • Beide Modelle sind optional mit Festplatten bis 320 GB oder Solid State Disk (SSD) mit 128 GB zu haben.

  • Blu-ray ist vorerst kein Thema für Apple, unter anderem wegen der laut CEO Steve Jobs komplizierten Lizenzierung.