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26.11.1999 - 

Pläne für schnellere Power-PC-Prozessoren

Apples Power-Mac bekommt Leistungsspritze

MÜNCHEN (CW) - Sowohl IBM als auch Motorola schmieden Pläne für Upgrades und Neuentwicklungen des "Power-PC"-Chips. Ungeachtet der Lieferengpässe bei den aktuellen "G4"-Prozessoren für Apples "Power-Mac"-Rechner sollen Taktraten im Gigahertz-Bereich für einen Leistungssprung sorgen.

Nach Recherchen der amerikanischen "Macworld" arbeitet Motorola an höhergetakteten G4-CPUs, die eine Frequenz von bis zu einem Gigahertz vertragen sollen. Zur Zeit leidet Apple allerdings noch unter der eingeschränkten Verfügbarkeit der 500-Megahertz-Version, mit der die Mac-Company ihre Lieferprobleme begründet. Die Prozessorbauer denken indes an die Zukunft: Der Nachfolger "G5" wird als 64-Bit-Chip in spätestens zwei Jahren eine Taktrate von zwei Megahertz unterstützen. Nach Angaben von Motorola sollen G3-, G4- und G5-Chips gleichzeitig angeboten werden, parallel will der Hersteller sich besonders auf den Markt für Embedded-Systeme konzentrieren. Hier sehe man ein großes Wachstumspotential.

IBM stellt seine Versionen der G3- und G4-Chips in Kupfertechnologie her. Bausteine auf dieser Basis verfügen über ein größeres Geschwindigkeitspotential, haben geringeren Energiebedarf und erzeugen weniger Wärme. Inoffiziell heißt es bei Big Blue, G3-Prozessoren seien mit bis zu 800 Megahertz denkbar, etwa für den Einsatz in Notebooks. Außerdem arbeite IBM an einer Niedrigpreis-Version des G3, der in der Weiterverarbeitung weniger als 100 Dollar kosten soll.

Derzeit existiert noch kein konkreter Zeitplan dafür, ab wann die Power-Mac-Rechner mit den neuen Prozessoren bestückt werden. Experten gehen jedoch davon aus, daß Apple alle sechs Monate eine Leistungssteigerung von 100 Megahertz anstrebt, wenn die entsprechenden Bausteine in genügender Stückzahl zur Verfügung stehen.