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12.07.1996 - 

Kommentar/

Arbeiten ohne Ende?

Die Befürworter sprechen von einer großartigen Vision - der Mitarbeiter als Unternehmer im Unternehmen. Vorbei die Zeiten, in denen die Beschäftigten im Kasernenton zur Arbeit getrieben wurden. Eine neue Organisationsform mit flachen Hierarchiestrukturen macht es möglich: Der Mitarbeiter verantwortet und entscheidet und hat dadurch mehr Freude an der Arbeit.

"Wichtiges entscheidet der Mitarbeiter auch heute nicht."

Vor allem: Er arbeitet viel, sagen die Skeptiker. Weiterer Kritikpunkt: Wirklich Wichtiges zu entscheiden habe er wie früher genausowenig.

In der mit überdurchschnittlich vielen jungen Leuten "besetzten" IT-Branche hat dieses Modell genügend Anhänger. Nur, wie lange hält es ein Programmierer durch, immer an der Spitze der technologischen Entwicklung zu stehen und dabei nicht auf seine Arbeitszeiten zu achten? Wer hat etwas von einem Mitarbeiter, dessen geistiger Akku leer ist? Er am allerwenigsten, und der Arbeitgeber wohl auch nicht. hk