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14.09.2001 - 

MBA-Absolventen verdienen 130 000 Mark im Jahr

Arbeitgeber bevorzugen Techniker

MÜNCHEN (CW) - Ein Master of Business Administration (MBA) verbessert die Karrierechancen. Dies ergab eine Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die Marktanalyse liefert einen Überblick über Angebotsformen, Lehrinhalte, Dauer und berufliche Aussichten für Absolventen.

Wer bietet Programme zum Erwerb des Master of Business Administration (MBA) in Deutschland an? Für welche Interessenten eignen sich welche Angebotsformen, wer bevorzugt Vollzeitprogramme, wer nutzt berufsbegleitende Angebote oder absolviert lieber einen Fernstudien-MBA? All das ermittelt eine Umfrage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit dem Titel "Praxisnah und international - der MBA in Deutschland".

Die Macher der Studie fragten MBA-Anbieter, Studierende und Absolventen sowie Unternehmen nach ihren Erfahrungen mit diesem Bildungsmodell. Auf großes Interesse bei potenziellen MBA-Kandidaten dürfte das Kapitel "Studierenden- und Absolventenbefragung" stoßen: Nach ihrer weiteren Karriere befragt, teilten beispielsweise 70 Prozent der Absolventen mit, dass sie innerhalb von drei Jahren nach dem Studium das Unternehmen gewechselt haben. Begründung: Der Arbeitgeber habe sie nicht ihrer Qualifikation entsprechend beschäftigt.

Das durchschnittliche Bruttogehalt der Absolventen vor dem MBA-Studium betrug 97500 Mark, nach dem Studium 131000 Mark. Nach fünf Jahren bezogen die Absolventen bereits ein Bruttogehalt von 184000 Mark.

An die Unternehmen richtete sich die Frage, für welche Arbeitnehmer ein MBA sinnvoll ist. Die meisten Firmen äußerten den Wunsch, MBA-Programme sollten besonders für Ingenieure und Naturwissenschaftler mit Berufserfahrung gestaltet sein und in erster Linie generelles Management-Wissen vermitteln. Gerade Ingenieure, so die Einschätzung, weisen hier im Hinblick auf eine leitende Position Nachholbedarf auf.

Die Unternehmen bevorzugen unter den verschiedenen angebotenen Programmformen Teilzeitangebote für die Dauer von einem bis zwei Jahren, in denen der studierende Arbeitnehmer zum Teil in seiner Freizeit an den Präsenzveranstaltungen teilnimmt. Die fertigen MBA-Absolventen würden Personalentwickler bevorzugt in den Bereichen Finanzen (30 Prozent) und Vertrieb (26 Prozent) einsetzen.

Interessenten können die Studie kostenlos bestellen: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Öffentlichkeitsarbeit, Heinemannstr. 2, 53175 Bonn. Telefonisch: 01888/57-0, per Fax: 01888 / 57-3601. Internet: http://www.bmbf.de/brosch.htm.

Abb: Ausbildungshintergrund der MBA-Kandidaten

Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure entscheiden sich am häufigsten für ein Zweitstudium. Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung