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19.04.2007

arena-Muttergesellschaft Unity Media setzt 5,6% mehr im Gj 06 um

KÖLN (Dow Jones)--Deutschlands zweitgrößter Kabelnetzbetreiber Unity Media hat Umsatz und Ergebnis im vierten Quartal 2006 gesteigert. Wie die Muttergesellschaft der Kabelbetreiber Iesy, Ish, Tele Columbus West und des Bundesligasenders arena am Donnerstag mitteilte, legte der Umsatz im Kerngeschäft um 21,8% auf 171,0 Mio von 140,1 Mio EUR zu. Das EBITDA sei dabei auf 64,2 (63,8) Mio EUR gewachsen. Die EBITDA-Marge stellte sich auf 37,6% (45,4%).

Rechnet man arena und Tele Columbus mit ein, so belief sich der Quartalsumsatz auf 227,1 Mio EUR und das EBITDA auf minus 14,6 Mio EUR. Im Gesamtjahr erreichte der Umsatz 870,2 Mio EUR und das EBITDA 213,4 Mio EUR. Im Kerngeschäft wuchs der Umsatz um 5,6% auf 599,4 (567,5) Mio EUR, das EBITDA sank um 1,7% auf 269,2 (274,0) Mio EUR. Die Zahl der Umsatz generierenden Einheiten (RGU) stieg 2006 um 8,6% auf 5,716 Mio. In der Kennziffer RGU werden Kunden mehrfach gezählt, wenn sie beispielsweise neben einem Kabelanschluss auch das Telefon- oder Internetprodukt vom Kabelnetzbetreiber beziehen.

Unterm Strich steht bei Unity Media im abgelaufenen Jahr ein Verlust von 202 Mio EUR. Er hat sich gegenüber 2005 verdoppelt, weil Abschreibungen auf die 2005 erworbenen Töchter Tele Columbus und ish das Ergebnis belasteten, wie vom Unternehmen erläutert wurde.

Die gute Entwicklung im Premium-Kabelgeschäft sowie bei schnellem Internetzugang und Telefondiensten habe sich im ersten Quartal 2007 fortgesetzt, so CEO Parm Sandhu in einer Mitteilung. Die neuen Angebote hatten per Ende März einen Anteil von 13% am RGU im Kerngeschäft verglichen mit 3% Ende 2005. Die Investitionen seien 2006 planmäßig deutlich auf knapp 96 (45) Mio EUR gestiegen. Die Zahl der analogen Kabelkunden ging im Gesamtjahresvergleich jedoch leicht auf 5,05 Millionen nach 5,09 Millionen im Jahr 2005 zurück.

Der Bundesligasender arena sei ein starker Marktkatalysator gewesen, so Sandhu weiter. Die Sparte erzielte im vierten Quartal einen Umsatz von 46 Mio EUR und im Gesamtjahr von 82,3 Mio EUR. Das EBITDA lag wie erwartet bei minus 87,6 Mio EUR bzw 132,4 Mio EUR. Der Abonnentenstamm erreichte per Ende März 1,096 Millionen nach 1,035 Millionen Ende 2006.

In dieser Zahl sind die arena-Abos, die Premiere im Rahmen einer im Februar vereinbarten Kooperation vermittelt hatte, noch nicht enthalten. Die Kooperation zwischen Unity Media und Premiere bei der Satelliten-Vermarktung ist am Mittwoch wegen Kartellamtsbedenken zunächst bis Ende Mai ausgesetzt worden.

Webseite: http://www.unitymedia.de

DJG/bam/apr/cbr

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