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30.04.2009

Areva will Siemens mit Schiedsklage an Rosatom-JV hindern

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einer Schiedsklage will der französische Atomkonzern Areva seinen bisherigen Partner Siemens an einer Zusammenarbeit mit dem russischen Konkurrenten Rosatom hindern. Die Klage sei im April bei der Internationalen Handelskammer (ICC) eingereicht worden, geht aus einem aktuellen Dokument des Münchener Mischkonzerns zu laufenden Rechtsstreitigkeiten hervor. Siemens will eine Zurückweisung der Klage beantragen.

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einer Schiedsklage will der französische Atomkonzern Areva seinen bisherigen Partner Siemens an einer Zusammenarbeit mit dem russischen Konkurrenten Rosatom hindern. Die Klage sei im April bei der Internationalen Handelskammer (ICC) eingereicht worden, geht aus einem aktuellen Dokument des Münchener Mischkonzerns zu laufenden Rechtsstreitigkeiten hervor. Siemens will eine Zurückweisung der Klage beantragen.

Ende Januar hatte Siemens seinen Rückzug aus dem Kerntechnik-Joint-Venture mit der französischen Areva angekündigt, und dies mit mangelnden unternehmerischen Einflussmöglichkeiten begründet. Spätestens Anfang 2012 soll die Partnerschaft enden. Beide Seiten müssen nun die Modalitäten der Trennung verhandeln.

Anfang März verärgerte Siemens die Franzosen mit der Ankündigung, alternativ ein Joint Venture mit der staatlichen russischen Rosatom einzugehen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben Siemens und Rosatom bereits unterzeichnet.

Mit der Schiedsklage will Areva erreichen, dass Siemens weitere Schritte zur Bildung eines Gemeinschaftsunternehmens mit Rosatom untersagt werden. Außerdem soll das Schiedsgericht feststellen, dass Siemens wesentliche Vertragspflichten verletzt und dass Areva Anspruch auf Schadenersatz hat.

Webseiten: http://www.siemens.com http://www.areva.com -Von Olaf Ridder, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 111, unternehmen.de@dowjones.com DJG/rio/phg/roa Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de

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