Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

17.08.1984 - 

Später Einzug der DV im Büro - Japaner im Abseits:

Argentinien zeigt großen Nachholbedarf

BUENOS AIRES (VWD) - In argentinischen Unternehmen hat die Büroautomatisierung erst spät Einzug gehalten. Mit um so größerer Dynamik wird sie seit drei Jahren vorangetrieben. Von dem ständig wachsenden Interesse am Einsatz von Computern hat vor allem der Sektor der Mikrocomputer profitiert.

Nach Angaben des Sekretariats für Informatik waren Ende 1983 in Argentinien rund 22 600 Computer installiert (Ende 1982 erst 11 575 Einheiten). Vom Gesamtbestand entfielen 54,4 Prozent auf Kleinrechner, 23,6 Prozent auf mittlere Tischrechner und 19,7 Prozent auf Großrechner. Die restlichen 2,3 Prozent sind Textverarbeitungsanlagen.

Kennzeichnend für den argentinischen Computermarkt ist, daß die Binnennachfrage nahezu ausschließlich durch die inländische Industrie gedeckt wird. Die Hardwareimporte, die 1983 einen Wert von rund 91 Millionen Dollar erreichten, beschränken sich im wesentlichen auf ausländische Zulieferungen von im Inland nicht gefertigten hochleistungsfähigen Teilen und Zubehör, vor allem Peripherie. Auffallend ist, daß die japanischen Produzenten noch keinen durchgreifenden Zugang auf dem von IBM, Burroughs, NCR, Hewlett-Packard, Sperry, Olivetti, Bull und Siemens beherrschten Markt gefunden haben. Ausnahmen bilden lediglich Sharp und Nippon Electric.

Marktführer im Bereich Kleincomputer ist Texas Instruments. Auf TI entfielen 26 Prozent der 1983 installierten Geräte. Branchenzweiter ist Sharp mit einem Anteil von 22,6 Prozent, gefolgt von Radio Shack mit 20,4 Prozent und Apple mit 12,6 Prozent. Branchenbeobachter sagen dem argentinischen Computermarkt bedeutendes Expansionspotential voraus. Ein Mindestabsatz von jährlich 10 000 bis 15 000 Kleincomputern gilt als gesichert. Noch weitreichendere Wachstumschancen werden dem Softwarebereich eingeräumt. Auch hier gibt es noch einen bedeutenden Nachholbedarf.