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19.11.1999 - 

Börsenspot

Ariba: Für spekulative Anleger

Im letzten Jahr waren die Aktien der Business-to-Consumer-Firmen wie Amazon.com, AOL und Yahoo die absoluten Highflyer an der Börse. Nun sind es die Business-to-Business-(B2B-)Companies wie Commerce One, Ariba, Vertical Net, Chemdex oder Internet Capital Group. Unter B2B versteht man den Handel zwischen Unternehmen über das Internet. Laut Forrester Research wird der B2B-Markt von 43 Milliarden Dollar (1998) binnen fünf Jahren auf 1,3 Billionen Dollar explodieren. Einer der Profiteure dieser Entwicklung dürfte Ariba sein. Das Unternehmen entwickelt Software beziehungsweise eine E-Commerce-Plattform, die es Firmen ermöglicht, Produkte über das Internet zu vertreiben. Zu den Kunden von Ariba gehören bereits jetzt so namhafte Firmen wie Cisco, MCI, Hewlett-Packard (HP), Merck, General Motors, Alcoa, Philips oder Nestle. Auch die Kooperationspartner wie Microsoft, Intel, Siebel, Airtouch, SAP oder Sun Microsystems dokumentieren letztlich die hohe Qualität der Ariba-Software. Dadurch hat sich die E-Commerce-Company eine hervorragende Ausgangsposition im stärksten Wachstumsmarkt der kommenden Jahre verschafft. Allerdings wurde im dritten Quartal 1999 erst ein Umsatz von 17,1 Millionen Dollar erzielt. Dabei blieb ein Verlust von 9,9 Millionen Dollar übrig. Dennoch verfügt das Unternehmen über genügend liquide Mittel, um die Expansion voranzutreiben. Mit einer Marktkapitalisierung von 8,8 Milliarden Dollar ist Ariba jedoch wie alle anderen B2B-Anbieter bereits sehr hoch bewertet. Für den spekulativen Anleger eignet sich Ariba trotzdem - es hat das Potential zum führenden Anbieter. (Weitere Börsen-Infos: www.computerwoche.de).

*Stephan Hornung ist Analyst der Vermögensverwaltungsgesellschaft CMW GmbH in München. Die hier veröffentlichten Informationen beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig und zuverlässig halten. Trotz sorgfältiger Quellenauswahl und -auswertung können wir für Vollständigkeit, Genauigkeit und inhaltliche Richtigkeit der Angaben eine Haftung nur insoweit übernehmen, als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz Haftung begründen. Jede darüber hinausgehende Haftung wird ausgeschlossen. Für Angaben Dritter übernehmen wir kein Obligo, Aktienanlagen sind durch stärkere Kursschwankungen gekennzeichnet.