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02.08.2002 - 

Hohe Nachfrage nach Tools zur Kostenkontrolle

Ariba macht wieder Gewinn

MÜNCHEN (CW) - Als seltener Lichtblick in der von Verlusten und Umsatzrückgängen gezeichneten Softwarebranche präsentiert sich derzeit Ariba: Ohne Sonderposten hat der kalifornische E-Procurement-Spezialist in dritten Quartal erstmals seit dem Boomjahr 2000 wieder schwarze Zahlen geschrieben.

Die Einnahmen in dem am 30. Juni abgeschlossenen Quartal sind zwar um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 58,5 Millionen Dollar gefallen. Doch dafür konnte Ariba den Nettoverlust von 273,5 auf 203,1 Millionen Dollar reduzieren. Da die darin enthaltenen Goodwill-Abschreibungen und Restrukturierungskosten mit mehr als 200 Millionen Dollar zu Buche schlagen, erwirtschaftete Ariba ohne diese Sonderposten einen Pro-forma-Gewinn von 1,9 Millionen Dollar - die ersten schwarzen Zahlen seit 2000. Vor einem Jahr hatte das Unternehmen noch einen Pro-forma-Verlust von 26 Millionen Dollar auf Basis von 85 Millionen Dollar Umsatz ausgewiesen.

Bob Calderoni, President und CEO (Chief Executive Officer) von Ariba, sprach von einer "Trendwende". Zu verdanken sei das gute Ergebnis vor allem den vielen Neukunden, die der Softwarehersteller für seine "Spend-Management"-Lösungen gewinnen konnte. Die Software ermöglicht es, die kompletten Lebenszyklen der Ausgaben eines Unternehmens - von der Planung bis zur Bezahlung - zu verwalten. Nach den Worten von Calderoni erfüllt sie damit eine Aufgabe, die in den meisten Firmen zurzeit oberste Priorität hat: die strikte Kontrolle und Eindämmung der Kosten.

Wachstumspotenzial sehen Experten aber auch in anderen Geschäftsbereichen von Ariba. Gute Chancen verspricht ihrer Einschätzung nach zum Beispiel das "Colorado"-Projekt, an dem die Kalifornier derzeit arbeiten: Die neue Software soll jeden Beschaffungsvorgang in jedem Stadium für alle in die Einkaufsprozesse involvierten Mitarbeiter unternehmensweit sichtbar machen und auf diese Weise für mehr Transparenz sorgen. (sp)