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16.07.2010

Arques möchte Gigaset noch 2010 komplett verkaufen

MÜNCHEN (Dow Jones)--Noch im laufenden Jahr möchte die Beteiligungsgesellschaft Arques Industries ihren Streit mit Siemens um den gemeinsamen Telefonhersteller Gigaset mit einem Verkauf der Gesellschaft beenden. Ziel sei eine Einigung noch 2010, wie Arques-Vorstandsvorsitzender Hans Gisbert Ulmke am Freitag auf der Bilanz-Pressekonferenz in München erklärte. Arques strebe dabei einen Verkauf von 100% an Gigaset an.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Noch im laufenden Jahr möchte die Beteiligungsgesellschaft Arques Industries ihren Streit mit Siemens um den gemeinsamen Telefonhersteller Gigaset mit einem Verkauf der Gesellschaft beenden. Ziel sei eine Einigung noch 2010, wie Arques-Vorstandsvorsitzender Hans Gisbert Ulmke am Freitag auf der Bilanz-Pressekonferenz in München erklärte. Arques strebe dabei einen Verkauf von 100% an Gigaset an.

Derzeit hält die Beteiligungsgesellschaft gut 80% an Gigaset, Siemens die restlichen Anteile. Diese will die Arques Industries AG entsprechend einer Vereinbarung für 5.000 EUR übernehmen und dann das Unternehmen verkaufen. Man sei dazu bereits im Gespräch mit mehreren Interessenten. Wer sich für Gigaset interessiert und wie weit die Verhandlungen bereits gediehen sind, wollte Ulmke nicht sagen. "Es handelt sich um strategische Investoren und um Finanzinvestoren", sagte er.

Die Siemens AG habe beim Verkauf von Gigaset kein Vetorecht, betonte Michael Hütten, Arques-Vorstand und ehemals Vorstandsvorsitzender von Gigaset. Allerdings stimme sich Arques mit Siemens ab, die Gespräche dazu seien "kooperativ, zuletzt fast kollegial" verlaufen, sagte Hütten. Umso mehr habe es ihn daher überrascht, dass Siemens mittlerweile die Staatsanwaltschaft gegen ihn ermitteln läßt.

Webseiten: www.arques.de www.siemens.com -Von Matthias Karpstein, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 - 5521 4030, matthias.karpstein@dowjones.com DJG/mak/sha

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