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30.01.1998

Articon nutzt Schlüssel mit voller Bit-Länge

ASCHHEIM (pi) - Für die Datenübertragung in unsicheren Netzen wie beispielsweise dem Internet hat die Articon Information Systems GmbH, Aschheim, eine neue Software vorgestellt. Das Tool mit dem Namen "F-Secure" wurde in Europa entwickelt und kann die volle Bit-Länge der Codieralgorithmen nutzen, weil es den US-Exportbeschränkungen nicht unterworfen ist.

Beim Kommunikationsaufbau und Datentransfer setzt F-Secure auf mehrere Schlüssel, die sich auch zeitbasiert verwenden lassen. Dabei nutzt das Programm Authentifizierungstechnologien wie beispielsweise RSA, IDEA, Triple-DES oder Blowfish. Ferner werden die Paßwörter auf verschlüsselten Datenwegen übertragen. Auf der Transportebene verwendet die Lösung das paketorientierte SSH-Protokoll und unterstützt neben TCP/IP auch Proxy-Programme oder Socks.

Die Host- und User-Erkennung erfolgt mittels eines 1024-Bit-Schlüssels über RSA im Challenge-Response-Verfahren. Ein vom Host zusätzlich generierter Server-Key (768 Bit) wird stündlich erneuert. Als Einsatzgebiete kommen etwa Homebanking und elektronischer Zahlungsverkehr sowie die Anbindung externer Teilnehmer in Frage. Ein integriertes Modul in F-Secure unterstützt nach Herstellerangaben virtuelle private Netze (VPNs).