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11.02.1994

Arztsoftware unter Novell gesucht

C. Reichel*, Eschborn: Ich suche Software zum Einsatz in einer Arztpraxis mit mehreren PCs, Novell Netware vorhanden. Welche Software ist verfuegbar, und welche Hardware beziehungsweise welches Betriebssystem setzt diese voraus?

Die Redaktion: Software fuer Arztpraxen gibt es unter Unix ebenso wie unter Netware oder anderen PC-Netzen, auch hat das Multiuser- System Prologue ein starkes Standbein in diesem Umfeld, das wir bestenfalls auszugsweise vorstellen koennen. Bezogen auf das vorhandene Netzwerk bieten sich Systeme wie Apic von CSB (Fax: 07 52 5 / 20 34 0), medic PC von GIV (Fax: 0 89 / 61 29 04 30), Medisys von Strelasoft (Fax: 03 83 1 / 29 21 79), Praxis EDV von AKW (Fax: 05 11 / 55 35 74) an. Letzteres unterstuetzt auch OS/2, waehrend sonst DOS in Kombination mit Windows vorherrscht. Reine Windows-Loesungen sind Simpossmed von Orgamed (Fax: 09 41 / 40 36 4) und Windoc von der Gemeda (fax: 02 77 7 / 70 94). Sollten im Netzwerk auch Unix-Rechner und/oder Macintoshs arbeiten, so waere Puls von Pentacom (Fax: 02 31 / 95 20 66 59) zu erwaehnen.

Weitere Informationen, insbesondere zur wichtigen KV-Zulassung, erhalten Sie von der lokalen Aerztekammer.

PPS-System unter Unix

I. Heydorn*, Bottrop: Fuer einen unserer Kunden suche ich ein PPS- System, das unter einem Unix-Betriebssystem laeuft.

Die Redaktion: Eine Uebersicht aller Anbieter ist hier nicht moeglich. Verwiesen sei auf den Softwarefuehrer Unix 1994, der eine umfangreiche Rubrik der PPS-Anbieter enthaelt. Er kommt vom Rossipaul Verlag (Fax: 089/17 91 06 22). Ausserdem ist bei der Nomina GmbH (Fax: 089/578 31-111) der ISIS-Unix-Report zu beziehen. Er enthaelt neben 3500 Programmen von 1100 Anbietern 140 detaillierte Firmenprofile.

Die neuen EU-Richtlinien fuer Monitore

F. Etiel, Rosenheim: Wo gibt es Unterlagen ueber die neuen EU- Bestimmungen ueber Monitore?

Die Redaktion: Die EU-Bildschirm-Richtlinien sollten ueber die jeweilige Kreisverwaltung der OETV zu erhalten sein. Daneben sollten Sie die "Sicherheitsregeln fuer Bildschirm-Arbeitsplaetze" von Ihrer lokalen Berufsgenossenschaft oder der Verwaltungs- Berufsgenossenschaft in Hamburg konsultieren. Auch die Schriften der "Informationsstelle fuer Bildschirmarbeitsplaetze und Ergonomieberatung" sind eine Informationsquelle, ebenso der "Ergonomie-Pruefer" aus der Reihe "Technik und Gesellschaft", Heft 14 des TBS Oberhausen (Fax: 02 08 / 206 30). Schliesslich sei noch das Buch von Bruno Klumpp, "Schutz der Augen bei der Bildschirmarbeit", (Heyne Verlag 1991) erwaehnt.

Systemstart nach dem Crash

K. Eggert, Siegen: Wenn alle Betriebssystem-Dateien auf der 240- MB-Wechselplatte gesichert sind: Wie kann man nach Crash der 330- MB-Hauptplatte das System von der Wechselplatte wieder starten, ohne Boot-, Install- und Core-Disketten wieder einzulesen? Das System ist Interactive Unix SVR3.2 Vers.3.0.

Die Redaktion: Dieser Weg waere nur moeglich, wenn fortlaufend eine Eins-zu-eins-Kopie zwischen den beiden Platten gefahren wird, so dass die Secondary Disk als Primary eingehaengt werden kann. Damit verschenken Sie jedoch 100 MB auf der Hauptplatte. Andere Loesungen sind nicht moeglich.

In jedem Falle muessen Sie beim Platten-Crash eine Vollinstallation bis zum Core-System durchfuehren, bis zu dem Punkt also, an dem Sie Ihre Wechselplatte mounten koennen. Als Alternative bietet sich der Einbau einer zweiten 330-MB-Platte an, wobei beide Festplatten fortlaufend gespiegelt werden. Hierzu muessen Sie sich an den Lieferanten Ihres Systems wenden.

Zugriff auf Compuserve-Mail mit Problemen

W. Grutsch*, Rendsburg: Wir haben Probleme mit dem MHS-Mailsystem unter Netware 3.11 (MHS Version 1.5C) und dem Anschluss an Compuserve. Bei uns scheint der Zugriff auf das Mailmenue von Compuserve nicht zu funktionieren Was bedeutet "

waitcase 4 1024 "[MHS]" "Password" "Discon" "? LOG" 0 3 20 20 20" in der Steuerdatei?

Die Redaktion: Ueberpruefen Sie zunaechst mit einem normalen Terminalzugriff, ob die MHS-Anmeldung von Compuserve registriert wurde. Die Prozedur benoetigt einige Tage.

Der genannte String ist die Anweisung, bei den naechsten 1024 vom Modem kommenden Zeichen auf das Vorkommen einer von vier anschliessend angegebenen Zeichenfolgen zu warten und bei einem "Treffer" zur entsprechenden Sprungmarke zu verzweigen. Falls weder 1024 Zeichen noch eine der Zeichenfolgen gekommen sind, geduldet sich MHS natuerlich nicht ewig, sondern nur eine definierte Maximalzeit lang. Diese Wartezeit wird weiter oben in der Steuerdatei mit "

idle n" angegeben.

"n" ist eine ganze Zahl, die Wartezeit betraegt n x 5 Sekunden. Bei normalen Verbindungen (Leitungsqualitaet) reicht es aus, diesen Wert zu aendern. Kommt viel "Schrott" ueber die Leitung, werden diese Zeichen natuerlich mitgezaehlt, 1024 sind dann schnell erreicht. Hier muss die Zahl der zu scannenden Zeichen erhoeht werden. Vorsicht ist geboten, da sich langes Warten auch in den Telefonkosten niederschlaegt.