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01.04.1994

AS/400-Zugriff ohne Engpass

G. Finkeisen*, Bad Neuenahr: Wir haben mit der AS/400 erhebliche Probleme beim Laden von PC-Support, den Netware-Treibern und Windows als Oberflaeche. Welche Moeglichkeiten gibt es, den rasanten Speicherverschleiss zu mildern? Wir brauchen eine moeglichst grosse DOS-Box unter Windows.

Die Redaktion: An allererster Stelle sollten Sie auf PC-Support verzichten und die AS/400-Anbindung ueber eine Dynamic Link Library (DLL) unter Windows realisieren.

Ein entsprechendes Produkt waere Elite/400 von Netsoft aus Duesseldorf (Fax: 02 11/63 20 88). Elite/400 unterstuetzt auch die Arbeit vom DOS-Prompt aus, beherrscht den SQL- File-Transfer, Shared Folders und IPX/SPX auf der Protokollebene. Als zweiten Schritt sollten Sie die Netware-Treiber auf die VLM-Anbindung umstellen, unnoetige VLMs eliminieren und pruefen, ob die neuesten geladen sind. Gegenwaertig sind dies Winup9.exe und Dosup9.exe, zu beziehen ueber "Compuserve" oder ueber das Internet.

Der Postsack

geht um

M. Gebauer*, Rheine: Wir suchen eine Loesung fuer Netware und MHS (nicht Lotus Notes), bei der die E-Mail fuer spaetere Suchlaeufe automatisch aufbereitet wird.

Die Redaktion: Mailbag von Folio (Fax: 0421/36 78 351) ist ein Programm, das sich als Phantom-Druckertreiber installiert. Sowie eine gelesene E-Mail "gedruckt" wird, wandert sie in das Folio- Archiv (das Hilfssystem der Netware). Das Retrieval-Modul ist fuer DOS, Windows und Macintosh erhaeltlich. Fuer die Ablage kennt Mailbag zwei Modi: Standardmaessig kann der Anwender nur seine eigene Post durchsuchen, oder er kann sie freigeben, so dass zum Beispiel der Support Zugang zu den Nachrichten hat.

Ausgezaehlt und

mattgesetzt

R. Berggruen, Kelsterbach: Beim Einsatz einer 50-User-Version von Netware 3.12 in einem Netzwerk mit 62 Anwendern sind wir fortlaufend mit dem Problem konfrontiert, dass das Netz sich gegen den Zugriff weiterer Anwender abschottet. Obwohl nicht staendig alle User auf dem Server eingeloggt sind, ist ein Login bis zur 50er-Grenze nicht moeglich.

Die Redaktion: Das Problem entsteht durch die Novell-Technik, auch die Arbeitsplaetze beim Lizenzenzaehlen zu beruecksichtigen, auf denen der Netztreiber geladen ist. Dabei ist es gleichgueltig, ob sich diese Benutzer noch nicht eingeloggt haben oder schon wieder ausgeloggt sind. Wenn Sie den Systemmonitor auf der Server-Konsole laden und sich dort die Verbindungsinformationen anzeigen lassen, werden Sie diese Anwender aufgelistet finden. Sinnigerweise hat Novell auf der Ein-User-Variante von Netware die Loesung des Problems geliefert: "Nliclear.nlm" (auch via "Netwire" auf "Compuserve" verfuegbar) ueberprueft regelmaessig diese inaktiven Verbindungen und koppelt sie ab. Der Nachteil: Sie muessen die Anbindung aller Stationen auf die VLM-Technik umstellen.

Boot as

boot can

A. Bubenik*, Meinerzhagen: Ich moechte die Faxline-Anfrage von G. Strauch aus Berlin erweitern. Welche Moeglichkeiten gibt es, abgesehen vom BIOS-Schutz, dem Anwender das Booten von Laufwerk A im Netzwerk zu versagen? Wir suchen ein Netz-Login ohne Ansteckungsmoeglichkeit durch Boot-Viren. Chipkarten aller Art sollen dabei nicht eingesetzt werden.

Die Redaktion: Loesungen existieren auf Hardware- wie auf Softwareseite. Integra-Boot von der Starnberger CSD GmbH (Fax: 081 51/77 05 88) arbeitet mit einem Boot-PROM fuer die gaengigsten Netzwerkkarten, das den Start von Laufwerken oder Festplatten verhindern kann. Das PROM benoetigt dabei keine Boot-Images auf den Netware- oder Unix-Servern, sondern kann dort hinterlegte Konfigurationsdateien flexibel abarbeiten. Dialock Boot von der franzoesischen Com & Dia (Vertrieb: Help GmbH, Fax: 069/ 58 0 42 00) verwendet ein Platten-Boot, das die Disketten abschottet und dabei einen Virenschutz installiert. Dialock Boot hat dabei den Vorteil, das Netzwerk-Login nur zuzulassen, wenn eine definierte Schrittfolge von Prozeduren eingehalten wird. Unterbricht der Anwender in irgendeiner Form die Einzelschritte, wird das Login unterbunden.

Pinnwand auf

der Server-Platte

E. Mai, Ludwigshafen: Gesucht wird ein Programm, das unter Windows die Funktion eines Schwarzen Brettes fuer ein Novell-Netzwerk bietet. Dabei sollen mehrere Nutzer Schreibrechte haben.

Die Redaktion: Die mit Abstand komfortabelste und teuerste Loesung ist CC:Mail von Lotus. Sie hat den Vorteil, dass nicht nur Windows- Rechner, sondern alle Client-Systeme das Schwarze Brett erreichen. Ein Diskussionsforum bietet auch Wordperfect Office an. Sollten Sie bereits ein Mail-System wie Microsoft Mail besitzen, so koennen Sie mit Townhall von der Corporate Technology Research Group die noetige Brettfunktion nachkaufen (hierzulande wird es ueber Retarus, Muenchen, vertrieben).

Am anderen Ende des Preis- und Leistungsspektrums liegt die Shareware Windmail von Cage Software (Vertrieb: Computer Solutions, Fax: 080 92/317 27). Dazwischen liegen einige Programme, die intern als Schwarzes Brett funktionieren, aber auch extern als Mailbox zu erreichen sind. Widcat von Mustang Software (Vertrieb: Computer Solutions) waere ein Beispiel fuer eine solche Loesung.

Flexibler

Modem-Server

U. Rentz*, Duisburg: Wir suchen einen flexiblen Modem-Server, bei dem die Einzelmodems auch lokal oder vom Aussendienst genutzt werden. Dabei sollten sie einen hohen Datendurchsatz aufweisen.

Die Redaktion: Jedes Modem, das aus einem Pool am Server entfernt wird, verringert die Chancen des Aussendienstes, ueberhaupt ins Netz zu kommen. Das ist eine echte Zwickmuehle. Sinnvolle Loesungen scheinen nur ueber die PCMCIA-Technologie realisierbar zu sein. Unidel Technologies (Tel.: 01 30/81 94 98) bietet mit Select8 einen PCMCIA- "Host" an, der vier oder acht PCMCIA-Karten Typ II oder III aufnehmen kann und dabei ueberwacht, wann die Slots belegt werden. Zum lokalen PC hin erfolgt die Verbindung via SCSI oder PCMCIA.

Einen anderen Weg beschreitet die schwedische Intertex (Fax: 00 46/8 628 64 14). Sie offeriert ISA-Steckkarten, auf denen jeweils vier PCMCIA-Karten Typ II Platz haben.