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IBM präsentiert neues Spital-Kommunikations- und Informationssystem:


03.11.1978 - 

ASKIS soll Spitälern die Arbeit erleichtern

ZÜRICH/BERN (se) - Mit der Allgemeinen Spital-Kommunikations- und Informationssystem ASKIS-DC hat die IBM kürzlich in ihrem Rechenzentrum ein detailliertes Konzept für den EDV-Einsatz im Spitalwesen vorgestellt. Dieses System kann sowohl in Universitäts- als auch in Kantons- und Regionalspitälern eingesetzt werden. Es basiert auf den langjährig von der IBM in diesem Bereich - vor allem im Inselspital Bern - gesammelten Erfahrungen.

Bei der Entwicklung des ASKIS ist man bei IBM von der Erkenntnis ausgegangen, daß sich immer häufiger verschiedene Partner zum gemeinsamen Aufbau oder Betrieb eines EDV-gestützten Informations- oder Abrechnungssystems zusammenschließen.

Dieser Trend ist auf den verschiedensten Gebieten deutlich erkennbar, wobei besonders interessante Beispiele für diese sich immer mehr durchsetzende Entwicklung im Bereich der öffentlichen Verwaltung zu finden sind. In die Entwicklung des ASKIS eingeflossen sind die Erfahrungen, die am Kantonsspital Basel-Stadt, am Inselspital Bern sowie am Kantonsspital Luzern gesammelt wurden, aber auch Erkenntnisse aus den Bezirks- und Kreisspitälern Sursee, Wolhusen sowie vom Kantonsspital Fribourg.

Die im ASKIS-DC realisierten Arbeitsbereiche sind folgendermaßen gegliedert:

- Patientenbezogene Administration mit der Leistungserfassung für die spätere Fakturierung und Zahlungskontrolle als Mittelpunkt.

- Betriebsbezogene Auswertungen mit Lagerbewirtschaftung, Rechnungswesen und Personalverwaltung.

Organisationsgrundlagen wie Identifikationsbegriffe, Transaktionsarten, Datei-Inhalte und Leistungskataloge sind, mit einer allgemein gültigen Rahmenorganisation, für die gesamte am ASKIS-DC beteiligte Gruppe von Spitälern gleichermaßen verbindlich. Dem ASKIS-Konzept liegt mit dem Datenbank-/Datenkommunikationssystem IMS oder CICS ein schon fast klassisches Online-System zugrunde. Bei der IBM verfolgt man außerdem den Gedanken, das ASKIS mit Hilfe der eigenen Rechenzentren auch auf der Grundlage eines Distributed Concept zu realisieren. Dabei steht die zentrale DV-Anlage in einem der IBM-Rechenzentren, während nur noch die halbautonomen Leitzentralen sowie die einzelnen Datenendgeräte in den angeschlossenen Spitälern und Abteilungen arbeiten. Das gerade erst neu angekündigte Informationssystem IBM 8100 gliedert sich nahtlos in dieses Konzept ein. Mit ASKIS bietet sich für eine ganze Reihe von Spitälern die Möglichkeit, ihre Verwaltung wesentlich optimaler zu rationalisieren, als dies mit einer eigenen Anlage möglich wäre.

Bei entsprechender Beteiligung könnte sieh hier im Laufe der Zeit möglicherweise so etwas wie ein eigener schweizerischer Standard auf diesem Gebiet herauskristallisieren. Daran dürften nicht zuletzt die Behörden ein reges Interesse haben. Besonders erfreulich sind die Fortschritte aber für die Vereinigung schweizerischer Krankenhäuser VESKA, in der 448 Spitäler und 10 Krankenhausverbände zusammengeschlossen sind. Denn die VESKA sieht jetzt die Früchte ihrer-Pionierarbeit für einheitliche Führungs- und Planungsunterlagen reifen.